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Die Trias : Hals-, Arm- und Fussringe in
Aegypten , Europa und Indien
Problem: Ringe um Stirn, Hals, Arm und Fuss sind in Europa und
im Vorderen Orient seit dem Altertum weit verbreitet. Eine mög-
liche mythologische Bedeutung dieser Ringe ist in einem über- greifendem Kontext bislang nicht zu erkennen, deshalb ein VERSUCH
Der Ring Symbol eines
göttlichen Horizonts jenseits eines Urmeeres ?
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b
c
d
e b) Im Grab der Königin Nefertari (Ramses II (1292-1237 v.) Den Usech-Kragen um den Hals, am Ober- und Unterarm und an den Fussgelenken breitbandige R inge. Über der Stirn ein gebundenes Band (Der Vorläufer des späteren Diadems ?)
c) Bronzezeitlicher weiblicher ´Schmuck´, Halsring, Arm- und Bein- ringe mit Doppelspiralen. Nach Grabfunden des Ilmenaukeises.
d) Statuette 25 cm , 3.Jhd.v. Georgien. Bronze, Gold. Sie trägt Armreifen und Ohrringe aus dünnem Golddraht und einen tordierten Halsring
e) Hattische Kunst. Statue aus Gold und Silber. Fussringe. Ankara
um 2000 v.
f )´Keltenfürst´, Glauberg. ( 5.Jhd.v.) In den Gräbern fanden sich Schmuck, Haushaltsgegenstände und die beinahe vollständig erhal-
tene lebensgroße Sandstein - Statue eines keltischen´ Fürsten.
Um den Kopf trägt die Statue eine "Blattkrone" Vermutet werden Mistelblättern (?) .Ferner Hals-,und Fingering sowie Ringe am Ober-
und Unterarm http://www.keltenmuseum.de/dt/funde/halsring.html
Torques bei den Römern eine militärische Auszeichnung:
http://www.imperiumromanum.com/militaer/heer/auszeichnungen_02.htm
Kreta 16.Jh. v.. Höfling trägt ein Kultgefäß. Arm- und Fussringe.
Der Schurz mit einem Hakenkreuzmuster.
Problem: Für den vermutlich mythologischen Ursprung dieser weit- verbreiteten Symbol e gibt es keinen archäologisch übergreifend Kontext.,aber
schriftliche Hinweise aus Ägypten könnten weiterführen
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Es ist der Name der Cheopspyramide.(Ägypten ~2400 v.)
Der Name eines Königs (Cheops) zusammen mit einem Attribut.
Der Name der Cheopspyramide ist >>Achti-Chufu<<,
"Cheops (chufu) ist der, der dem Horizont zugehört".
(Goyon 1987)
Die Verbindung seines Namens mit dem Horizont ist dem
Pharao offensichtlich wichtig. Nach den Pyramidentexten
erscheint die Erklärung eindeutig, denn am Horizont trifft der
König die Götter, steigt ins Boot der Sonne und erlangt damit die
Unsterblichkeit.
Zu bedenken wäre, dass die Pyramide als Grabstätte den Urhügel symbolisiert.
Ein Urhügel, der von den Wassern der Urmeeres umgeben ist.
Aus Sicht des Praktikers: Um den Horizont jenseits des Meeres zu erreichen, braucht der König ein Boot
Pyr.T.1705 The reed-floats of the sky are set down for Re, that he
may cross thereon to the horizon, to the place where the gods
were born.
Es ist der Hinweis auf den Horizon t im Zusammenhang mit dem Geburtsort der Götter. Götter werden für einen Gottsucher vermut-
lich in einer standesgemässen Umgebung geboren, nicht in einer
öden, lebensfeindlichen Gegend, eher in einem Paradies, in einem Elysium, in einem Garten Eden. Folgerichtig in der Spurensuche
Gesucht wird ein Ring / Horizont mit ´Blättern´.
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Die Tochter des Djehuti-hotep mit ´Blütenhaar-Schmuck´12. Dynastie
(um 1900 v.)
"Bei drei der vier Diademe wurde außer
dem das Anch-Zeichen als ein weiteres Verzierungselement hinzugezogen. In der sinnfälligen Kombination von Lebenszei- chen und den für Verklärung stehenden "Ach-Vögeln" sowie den Payprusdolden,
die Gedeihen und Frische garantieren
sol ten, wurde der Trägerin im Jenseits
ein glückliches Weiterleben zugesprochen." Seyfried (Die blassen Farbtönungen des Bildes im Original wurden verstärkt)
http://www.uni-leipzig.de/~egypt/Rundgang/Slideshow/Bild16.htm -
Athen, Olympiade 2004![]()
Auch der bislang mythologisch ´unbestimmte´ Lobeerkranz der
Olympischen Spiele würde erklärbar Der Sieger durfte für einen Tag
den Kranz tragen. Er gehörte damit wie Cheops zum Horizont ? Der
Sieger wird von den Göttern " angenommen" ?.
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Die Vermutung , ein ´pflanzliches´ Stirnband mit einem ´göttlichen´ Horizont- Garten zu verbinden führt auf eine weitere Spur , auf einen weiteren ´Ring´, auf den
USECH - Halskragen
Priester Rawer, 4.Dyn. (2600 BC) Grundherr Ti, 5.Dy Göttin Maat ~1290
Der ´Halskragen erscheint anfangs nur als Ritzung oder im Relief als
einfacher, schmuckloser Ring auf sonst nacktem Oberkörper. Man
trägt noch einen echten (?) Bart..
Der Usech-Halskragen ist seit der Gründungszeit bis ins Neue Reich
ein Statussymbol der Götter, Pharaonen und der ägyptischen Ober-
schicht.
"Die einzelnen Kragenelemente konnten auch die Gestalt vonHiero- glyphen der Blütenblättern annehmen, die einen Aufschluß auf den "Urhalskagen" geben
Er bestand zuerst aus einem Kranz bunter Blüten. Dieses vergäng-
liche Material wurde in ein dauerhaftes umgesetzt. Man stellte sie in
den meisten Fällen aus Fayence her, es finden sich aber auch Exem- plare mit Gliedern aus Edelmetall oder Halbedelsteinen." Seifried
http://www.uni-leipzig.de/~egypt/Rundgang/Slideshow/Bild 22.htm
Demnach wurde in Ägypten der Stirnring und der Halskragen / Usech im Ursprung mit Pflanzenwuchs in Verbindung gebracht.
a.) Nofret, frühe 4.Dyn. 2600 v. Usech-Halskragen mit ´"Klunkern"
b.) Ein Jahrtausend später. Ramses II (!292-1237) , Usech mit Klunkern
c.) Kreta ( 1700-1300 v. ) " Cup of the report".Usech mit Klunker´ und Armring. Museum Herakleion
d.) Der *Keltenfürst* vom Glauberg (5.Jhd. v.) .Klick:
Der Fürst trägt einen Stirnring,- der als "Blattkrone" gedeutet werden kann -, einen Halsring mit grossen ´ Klunkern´, zudem einen Ring am rechten Handgelenk, einen Fingerring und ein dreifach unterteiltes Band´ am linken Oberarm, wie sein Kollege am Nil oder KretaDie urspüngliche Bedeutung des USECH ist nicht ´gesichert´, er wird aber - wie auch der Stirnring (s.o.)´- mit pflanzlichen Materialen in Verbindung gebracht
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Neu-sumerisch 2200 va) Sumer, Verehrung des Mondgottes Nana durch den König Urnammu. Relieffragment der Urnammu-Stele, Ur. 2200 v. Der Gott trägt einen ´Hörnerhelm´ mit vier Hörnerpaaren und hält einen Ring in der Hand . Der König trägt einen breiten ´Stirnring´ und einen Zopf? (Philadelphia, University Museum)
b) Nebenbei: Einen nördlichen " Klunker" findet man am Glauberg um 500 v.und am Gundestrupkessel, Dänemark 100 v. Ein ´ Gott (?) trägt einen Halsring - mit drei "Klunkern " und hält in der rechten Hand einen offenen ´Torques´.
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a. ) Indien. Bridhadisvara-Temple.Halsring mit ´Klunkern´
b.) Bangalore
c.) Indra, der vedische Gott des Sturmes und der Fürst der Götter ,auf seinem Vehikel, dem weissen Elefanten mit Fussring reitend. 12.Jahrhundert.,
AnkorWat, Kambodscha, erbaut 1122-1182
Tibet Einer der dem historischen Buddha vorangegangenen Bodhissattvas ,um 800, Nalanda. Trägt Arm- und Fussing und einen Halskragen mit ´Klunkern----------------------------------------------------------
Facit:
Hals-, Arm- Fussring und Kopfband
Symbol eines heilgen Horizonts
(in Nord und Süd)
Ursprünglich Symbole eines göttlich paradiesischem Horizonts jenseits
des Meeres . Symbole einer europäeischen Naturreligion nachweisbar
im Neolithikum im Bewegungsraum nord-west-europäischer megalithi-
scher Seefahrer.
14.10.04 , 09.06 , 08.07 updat
weiter Problem: Es gibt geschlossene Halsringe, die im Durchmesser
zu klein sind, um sie über den Kopf ziehen zu können..
etr