Eine Nord-Kultur waffentragender Rinderhirten oder
Die nördlichen Post-Magdalénier- Proto-Germanen waren keine Bauern--------------------------------------------------------------
Um 3000 v. entstanden in Ägypten und Sumer hierarchisch gegründete
Hoch kulturen auf der materiellen Grundlage des Ackerbaus. Eine
Waffen tragende,gewaltbereite Oberschicht unterwirft eine Bevölkerung
und zwingt sie zum Frondienst.
Entstehende > hochkulturelle´Statussymbole´ erfreuen später die Archeaologen.
Hypothese:
Für Rentierjäger gibt Ackerbau im Gebiet der nordeuro-
päischen Tundra keinen Sinnt. (Das heutige Lappland)
Facit: Auf dem Ackerbau gegründete feudalistische HOCH-Kulturen
konnten im frühen, noch dünn besiedeltem Norden systembedingt nicht
entstehen.
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Wenn versucht wird, Kulturen im Norden wertend mit den Hoch-Kulturen
in Ägypten und Sumer zu vergleichen, dann sollte die Laktase und Darwin
berücksichtigt werden.
Ohne Milchzucker und Laktase hängt dieser Artikel >argumentativ< etwas in der Luft
Naturwissenschaften als archäologische > Störfaktoren :-)
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Zum Ende der Eiszeit folgten die Tiere der nach Norden zurückweichenden
Tundra .Die Jäger blieben - ohne Rentiere- isoliert im Gebiet der westlichen
Ostsee zurück.Die ins eisfreie Gebiet der westlichen Ostsee eingewanderten Post-Magda-
lénier mussten sich ungewohnten Lebensbedingungen anpassen Ihre bis-
herige Lebensgrundlage war über Jahrtausende vornehmlich das Rentier.
Was tun ? Nach Jahrtausenden > plötzlich< keine Rentiere mehr !
Der Ausweg, im Norden wurde ein ´ Waldrind´ domestiziert. Es könnte im
6.ten Jahrtausend der Auerochs gewesen sein
Wenn diese Vermutung stimmt, dann entstand für die nördlichen Post-
Magdalénier keine Notwendigkeit, eine in tausenden von Jahren entwickelte
Lebensweise grundlegend zu ändern. Das Tier blieb wie gewohnt ihre
Lebensgrundlage.
Das letztendlich entscheidende kalorische Optimum bot in diesem Gebiet
die Milch, das Blut und das Fleisch der Rinder. Folgerichtig entstand nach
der Eiszeit im Norden keine Ackerbaukultur, sondern eine Jäger-Hirten-
Kultur. (Es waren vermutich - auf "dänischen" Böden keine Nomaden)
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Die sozialen Maßstäbe im Norden
Das Überleben in einer von der Jagd geprägten Gesellschaft hängt ab von
dem Mut, der körperlichen Kraft und der psychischen Bereitwilligkeit zu töten.
Das lebensnotwendige Handwerkzeug ist nicht der Pflug oder die Sichel,
sondern die Waffe.
Die sozialen Maßstäbe, die Achtung in der Gemeinschaft und das Selbst-
wertgefühl des Jägers wird durch Mut und Erfolg im Kampf bestimmt. Der
Friedfertige erscheint als Schwächling, als Feigling.
Die spätere nordische Religion spiegelt diese Grundhaltung. In historischer
Zeit gelangt zu Odin, wer im Kampf mit der Waffe in der Hand fällt. Zur Hel
(Hölle) in der Unterwelt muss, wer den ´Strohtod´ im Bett erleidet.
"Die Hel (Tochter des Loki, Schwester der Midgardschlange und des Fenris-
wolf) aber warf er hinab nach Niflheim und gab ihr Gewalt über neun Welten,
dass sie denen Wohnung anwiese, die zu ihr gesendet würden: solche
nämlich, die vor Alter oder an Krankheit starben" (Gylfaginning 34)
Vergleichbar Enkidu im Gilgamesch Epos "Freund wer da fällt in der
Schlacht, ist glücklich, Ich aber dulde Schmach im Sterben."
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Das entstehende soziologische Problem liegt auf der Hand. Wenn die über-
lieferte Sitte es einem Waffenträger nicht erlaubt sich einem anderen zu
unterwerfen, (lever dod as slav, lieber tot als Sklave) dann sind Mord und
Totschlag wohlfeil. Ein Faustrecht, das nur durch ein * demokratisch * ge-
gründetes Gesetz eingeschränkt werden kann.
Tacitus 11 " Angelegenheiten von geringerer Bedeutung entscheiden die
Fürsten, wichtigere entscheiden alle gemeinsam jedoch so, dass auch die
Fälle, deren Entscheidung dem Volk zusteht, vorher von den Fürsten durch-
beraten werden".Ein Gesetz geschaffen durch Abstimmung unter mehr oder weniger Gleichberechtigten.
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Zur germanischen Gewichtung der Bedeutung des Gesetzes und der
Gestzestreue aus dem Prolog zur Lex Baiuvariorum:
"Theoderich, der König der Franken ( 511-533), er wählte, als er in Chalons
(sur -Marne) war, rechtskundige Männer aus, die in seinem Reich der alten
Gesetze kundig waren; er befahl,--------Mit des Herren Hilfe ist beschlossen
und übereingekommen unter den Franken und ihren Grossen, dass sie, um
das Streben nach Frieden untereinander zu wahren allem Aufkommen von
Sreitigkeiten Einhalt zu tuen müssten und, weil sie von den übrigen neben
ihnen gesessenen Völkern durch des Armes Stärke hervorragten,
sie ebenso auch das übertreffen sollten Ansehen des Gesetzes, so dass
Strafklagen gemäß der Art der Ansprüche Erledigung fänden.
Die Dorer/Spartaner kämpften und starben an den Thermopylen wie das Gesetz es befahl
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Historische Beispiele zeigen, u.a .in Ägypten und Sumer, dass eine Agrar-
gesellschaft im Laufe ihrer Entwicklung immer systembedingt in eine feuda-
listische Klassengesellschhaft umgeformt wird, an deren Spitze Waffen
-träger, Priester und Gott stehen.
Gewalt , Macht Gott optimal wirksam verbunden.
Willst Du nicht mein Bruder, sein, so schlag ich dir den Schädel ein, oder verbrenn dich
am lebendigen Leibe)
Ganz anders die Entwicklung im Norden. Eine feudalistische Struktur konnte
in der nordischen Frühzeit systembedingt nicht entstehen. Im noch dünn be-
siedeltem, zudem geographisch isoliertem Gebiet der westlichen Ostsee
gab es keine fremden .Nachbaren, die man in ausreichender Zahl hätte
unterwerfen können, zudem alle Nachbaren trugen Waffen, siehe die ~350
Vollgrifschwerter, alle im Griff ´dekoriert´´mit Spiralen.Eine relativ kleine, gewaltbereite Gruppe unterwirft eine größere an den
Boden gebundene Bevölkerung und zwingt diese zum Frondiest. Alles im
Ursprung ein "Faustrecht", Der ´Àdel´ zwingt den Nichtadel zum Bau von
Statussymbolen.
Stonehenge, Pyramiden ,Griechische Tempel. Kathedralen
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Die kulturelle Konsequenz:
Man musste selber "arbeiten", weiter Kühe melken, übers Winterwetter und
den Häuptling schimpfen , sich langweilen , träumen von seetüchtigen
Klinkerbooten, über die Flüsse relativ bequem ´bergab´ über die Donau in
den sonnigen Süden gelangen,kämpfen andere unterwerfen ,Beute machen,
Steuern erheben, unvergängliche Kulturgüter errichten und damit später
Archäologen und Vorgeschichtsforscher erfreuen.
Alles im Allen für 1.70 cm grosse ´Raufbolde´ ein paradiesiescher Traum.
Nach Tacitus von * hühnenhafter Gestalt *. (Verdacht : Kalorisch verwöhnte Milchtrinker ?)nordkultur
16.09.04homenext Post-Magdalénischen-Proto-Germanen und Indogermanen
Basken und Germanen können keine INDO-Germanen gewesen sein.
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etr