Vom Horizont zur Krone
Problem
Warum tragen Götter oder Könige etwas ´ Rundes´ auf dem Kopf ,
Ringe an Armen und Beinen. Statussymbol, Schmuck? Verwunderlich
zudem die weite Verbreitung des Ringes bei Ägyptern, Skyten, Indern,
Römern und Germanen.---- Ägypten -------- Hessen Georgien Hethiter Glauberg
Der in den Pyramidentexten beschriebene Horizont
Fährmann Mythos könnte Grundlage einer alten
Natur-Religion gewesen sein.Das verbindende Glied
wäre der gemeiname Kosmos in der Edda und in den
Pyramidentexten
In Kürze: Der Verstorbene verlässt mit einem Boot den Urhügel, über-
quert den umgebenden Urozean, um den Horizont zu erreichen. Dort trifft
er die Götter, kann ins Boot der Sonne einsteigen und damit die Unsterb-
lichkeit erlangen
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Versuch mit einer Arbeitshypothese
Der Name der Cheopspyramide ist "Achet-Khufu",
" Cheops (Khufu) ist der, der dem Horizont zugehört ".
Wer den Ring träg t symbolisiert seinen Glauben, seine Hoffnung am
Horizont den Göttern nahe zu sein und dadurch die Unsterblichkeit zu
erlangen. (Grundlage einer Pharaonen-Relgion.)
Ägypten ~1350 v. Zeus, Athen ~500 v
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Es gibt in den Pyramidentexten einen weiterführenden Hinweis. Am
Horizont werden Götter geboren
Pyr.T 1705 The reed-floats of the sky are set down for Re, that he may
cross thereon to the horizon, to the place where the gods were born.
Götter werden vermutlich in einer standesgemäßen Umgebung geboren,
kaum in einer trostlosen Wüste, wohl eher in einem Paradies, in einem
Garten Gottes. (Später bei den Griechen das Elysium )
Es gibt ein Hinweis aus Ägypten. Ein hinten geknotetes Stirnband mit
Papyrusdolden. ~1900 v. (Seifried) http:
"Allen ist gemeinsam, daß die verzierenden Ro-
setten mit Papyrusdolden und zartgliedrigen Dar-
stellungen von Schopfibisen, den sogenannten
"Ach-Vögeln", gestaltet wurden. Bei drei der vier
Diademe wurde außerdem das Anch-Zeichen als
ein weiteres Verzierungselement hinzugezogen
In der sinnfälligen Kombination von Lebenszeichen
und den für Verklärung stehenden "Ach-Vögeln"
sowie den Payprusdolden, die Gedeihen und
Frische garantieren sollten, wurde der Trägerin im
Jenseits ein glückliches Weiterleben zugesprochen"
-----------------------------------------------------------------------------------a) Athene. Am Stirnring vier Olivenblätter,YCIAN DYNASTS ( 410-390 v.) .http
b) Kranz aus goldenen Eichenblättern Philipp II Mazedonier.Vater von
Alexander
c) Bronzeblech Stirnring. Siebenbürgen . Unter den zwölf ` Kreisen ´
menschliche Formen mit einem runden Körper, leicht gespreizten
Beinen und ausgestreckten Armen.. Urnenfelderzeit. ~ 1. Jts. v.
d) Lotharkreuz , Spolie Kaiser Augustus. Geknotets Stirnband mit Blätten
e) Lilienkrone . Ungarn drittes Viertel 13.Jh. Die Krone war Grabbeigabe
für einen Angehörigen der ungarischen Königsfamilie
Im jüdischen Gebetsritual wird eine Stirnbinde > Tephillin < verwendet.
Das ledernde Stirnband wird hinten geknotet. Die Bänder des Knoten
müssen lang genug sein, um über die Schultern bis zur Brust zu reichen
(s.P.S) Vergleichbar der Tiara des Papstes
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Vom *geknoteten* Stirnband zum Diadem und KroneEin ´blühender Horizont´ als olympischer Kranz Athen 2004
![]()
Facit: Während 4000 Jahren Stirnring mit Pflanzen
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Tutanchamun: Diadem mit zwei ´geknoteten´Bändern, die in der Länge
bis über die Schulter reichen .(Auf dem Sarg ein Blumenkranz. Interpre-
tiert als Geschenk der trauernden Witwe.)Google:tutenchamons würdezeichen
Die Mitra ( aus dem griechischen für „Stirnbinde“) ist die traditionelle
Kopfbedeckung der Bischöfe vieler christlicher Kirchen. Die Mitra wird
nur bei Pontifikalhandlungen getragen. Nach hinten hängen zwei Bänder,
bis auf die Schultern herab
Problem: Stirnbänder, am Hinterkopf verbunden durch einen Knoten mit herabhängenden Bändern. Warum während 4000 Jahre ´weitverbreitet´
Ein Versuch :Wenn die Bänder Teil des Stirnbandes sind und damit Teil
des Horizonts, dann könnten sie den Weg aufwärts zum Stirnband zum
göttlichen Horizont symbolisieren..Immerhin ganz am Anfang (2500 v.)
der Geburtsort von Göttern.(s.P.S) -----------------------------------------------------------------------------------------------------
Seit Konstantin d. Gr .kann das ausgeschmückte Diadem als eigentliches Kaiserzeichen gelten, das wesentlichen Anteil an der Ausbildung der
Kronen des Mittelalters hat.
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Zurück zum Problem derr Ausgangsfrage.
Warum tragen Götter und Könige einen ´Ring auf dem Kopf? ´
Hypothese: Wenn es zutrifft, dass der Ring den ´göttlichen ´Horizont
symbolisiert ,dann hätte sich die Grundbedeutung seit 4000 Jahren nicht
wesentlich geändert.. Zumindest für den Ursprung könnte gelten:
Wer Circlet- Usech-Ring-Torques-Diadem-Krone trägt demonstriert,dass
er den Göttern nahesteht und damit -- symbolisch verbunden durch den
>Horizont< zur Oberschicht gehört
Deutlich erkennbar ist ein mythischer Bezug des Ringes bei den Römern.
Im Jahre 360 .wird Julian von seinen Truppen in Paris zum römischen
Kaiser gekrönt,dabei treffen verwandte römische und germanische Tradi-
tionen aufeinander
Die germanischen Krieger des Julian heben ihn auf den Schild und dem
römischen Kaiser Julian wird von germanischen Kriegern als Krönung
ein Ring auf den Kopf gelegt
Der als sicher erwiesene germanische Ursprung der Schilderhebung
macht den germanischen Ursprung auch für die Torques- Krönung wahr-
scheinlich (Hauck)
Diese ´Krönung´ eines römischen Kaisers mit einem einfachen Ring ist
nicht zufällig. Sie ist Ausdruck eines Kulturkampfes zwischen dem gemein-
samen *Heidentum* der Römer und Germanen und dem aufkommenden
Christentum. Julian war ein erklärter Gegner des Christentums. Er wollte schwindende alte Traditionen erhalten, vielleicht wiederbeleben. Er war
ein Verfechter des Mithras Kultes.
Bei den Griechen und Römeren trugen Priester und Opfernde die corona,
die ursprünglich noch den Göttern wie Zeus vorbehalten war.
Bekränzt wurden alle mit den Göttern in Beziehung stehende Menschen
und Gegenstände. (Tempel, Opfertiere, Grenzsteine, Gräber,Teilnehmer
an Festen).
Als Auszeichnung wurde die ´corona´ für friedliche Wettkämpfe und als
als militärischer Orden verliehen .(Olympia)
Später wurde die Verwendung des Blätterkranzes aus
Eichenlaub auf den Kaiser beschränkt. Im Grab Philipp
von Mazedonien, dem Vater des Alexanders, lag ein
goldener Kranz aus Blättern mit Eicheln
CAESAR, Münze.![]()
Später in schriftlicher Zeit ist der Ring im Norden noch ein Sinnzeichen
höchster Heiligkeit. Aus Island ist der heilige Eidring´ überliefert .Um 925
beginnen die isländischen Zeugnisse aus den Ulfjot-Gesetzen mit:
"Dies war der Anfang der heidnischen Gesetze.--- ---- -Ein Ring von zwei
oder mehr Unzen soll in jedem Haupttempel auf dem Altar liegen Diesen
Ring soll jeder Gode in den Versammlungen, die er selbst abhält in der
Hand halten, nachdem er ihn vorher in dem Blute des Opfertieres gerötet
hatte, das er selbst dort opferte." (Hauck)Jeder Mann, der vor dem Gericht eine Rechtshandlung zu erledigen hatte,
sollte vorher einen Eid auf diesen Ring schwören. Der König der Dänen,
Alfred der Große 876 schwört auf einen solchen Ring einen besonders
heiligen Eid. (Hauck)
![]()
Gundestrupkessel, Dänemark 100 v. Eine " Symbolfigur" trägt einen
Halsring mit vorne drei " Klunkern" und hält in der rechten Hand einen
offenen ´Halsring. Glauberg----------------------------------------------------------------------------------------------------Facit
Der möglichen Schlüssel zum Verständnis der symbolischen Bedeutung
des Ringes und der Bootsbestattungen in Nordeuropa und Ägypten
bieten schrifttliche Hinweis aus dem dritten Jahrtausend v. in den
PyramidenTexten und der Name der Cheopspyramide.
Zurück zum Anfang:
Die Pyramide hat den Namen "Achet-Khufu" , d.h. "Horizont des Cheops",
" Cheops (Khufu) ist der, der dem Horizont zugehört ".
Wer den Ring trägt bekundet seinen Glauben, seine Hoffnung Gott nahe
zu sein und - solange er Seefahrer ist - nach seinem Tode übers Wasser
zu den Göttern am Horizont jenseits des Meeres zu gelangen.
Später im Inland fern der Küsten bei Kelten und Georgiern nicht mehr mit
dem Schiff, sondern mit dem Wagen (Wagengräber)
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Eine Krone in Verbindung mit dem ewigen Leben gibt es auch noch im
Christentum . Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des
Lebens geben Offenbarung 2,8-11:
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Seifried,F.. http://www.uni-leipzig.de/~egypt/Rundgang/Slideshow/Bild16.htm
Hauck, K. Halsring und Ahnenstab als herrscherliches Würdezeichen,
in Monumenta Germanica historica 13/1, 1954, 185 (Ammiani, ed. C.U. Clark I,1910)
krone-horizont 10.04 ,update .03.06, ,07.07
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P.S.
Diadem (gr. diado > herumbinden<) Brockhaus ."Das Wort kommt
erstmals als griechischer Name eines Bestandteiles des persischen
Königsornates vor. Kyros hatte als Grosskönig anlässlich der Ver-
schmelzung des altpersischen. und des medischen Königsornats die
im Nacken zusammengebundenen Stirnbinde aus Stoff der medischen
Tracht entnommen.
Alexander der Grosse bekundete durch Anlegen des Diadems seine
Herrschaft über den eroberten Orient. " Das Diadem wurde in den
hellenistischen Einzelmonarchien - auch noch unter römischer Herrschaft-
als überliefertes makedonisches Königszeichen angesehen. Als mon-
archisches Abzeichen tritt es in Rom erst unter dem Kaiser Augustus
auf, vom Lobeerkranz symbolisch wie ikonographisch nicht klar zu unter-
scheiden."
![]()
Spiralen - Mazedonisches Diadem, 360,
Der Lauf der Sonne in Verbindung mit einem Ring, dem Horizont
Die Tiara - Krone für Päpste
Nicht nur Kaiser und Könige demonstrierten ihre Macht mit Kronen, son-
dern auch Päpste. Die Papstkrone - Tiara - hat ihren Ursprung in den
hohen Kopfbedeckungen altpersischer und assyrischer Könige.
Die frühen päpstlichen Tiaren erinnerten noch an eine Bischofsmütze
(Mitra): So trug Papst Konstantin I. (708-715) eine zwar hohe, aber ein-
fache, aus weißem Stoff hergestellte Spitzenmütze ohne Zierrat.
Später entwickelte sich die Tiara zu einer dreifachen Krone: etwa 30
Zentimeter hoch, herabhängende Bänder und drei Kronreifen, die je nach Interpretation die göttliche Dreifaltigkeit oder die päpstlichen Hauptauf-
gaben symbolisierten (Priester-, Hirten-, Lehrgewalt).Drei Kronreifen ?
Erst 1964 hatte die Tiara als päpstliches Machtsymbol ausgedient:
Papst Paul VI. verschenkte seine Tiara zugunsten armer Menschen.
Zum Tode von Papst Johannes Paul II wurde der päpstliche Bestattungs-
ritus geändert. Dem Verstorbenen werden nicht mehr zwei Münzen auf
die Augen gelegt, sondern das Antlitz wird mit einem weissen Seidentuch
bedeckt
(Deutschland Funk.08.04.05)
Tephillin worn by Jews for ceremonial purposes
The tephillin for the head during prayer are firmly placed on the forehead
below the hair, between the eyebrows. The knot of the loop that passes
around the head must lodge on the neck behind, and the straps must
be long enough to fall over the shoulders and hang down in front below
the breast. http:
Heiligenschein (Wikipedia)
"Der Heiligenschein (lat." Nimbus") ist ein Symbol fuer Mächtige oder
Heilige in der Kunst In der antiken Kunst war der Nimbus ein Zeichen der
Macht und wurde so auch den verscheidenen Gottheiten gegeben. Der
Ursprung liegt vermutlich in Metallscheiben , welche die Götterstatuen
gegen den Regen schützen sollten. Auch römische Kaiser sind teilweise
mit ihrem Nimbus auf ihren Münzen abgebildet. Ebenso wurden Sonnen-
götter wie z.B. Mithras oft mit einem Strahlenschein (Aureole ) um den
Kopf abgebildet, hier ist der Nimbus offenbar ein Symbol für das strahlen-
de Licht der Sonne, die die Götter sinnbildlich verkörpern. So wurde der
Nimbus im Laufe der Zeit das Zeichen eines höheren Wesens In der
christlichen Kunst wurde der Nimbus zuerst Jesus Christus, dann den
Engeln, später Maria und letztendlich den übrigen Heiligen gegeben.
In der Kunst wird der Heiligenschein bei heiligen oder göttlichen Figuren
in vielfältiger Weise dargestellt. Umgibt er die ganze Gestalt in Kreisform,
dann heisst er Aureole, in Mandelform Mandorla. Vor allem Christus und
Maria werden so dargestelt. Hinter dem Haupt ist der Heiligenschein ein
Nimbus.
Im schiitischen Islam wird vor allem Ali ibn Abi Talib mit Heiligenschein
dargestellt. Der Nimbus wird meist als Kreisscheibe, als System von
mehreren konzentrischen Kreisen oder als Ring dargestllt, der sich
hinter dem Kopf oder über dem Kopf.der Figur befindet.
In der Ikonographie wird der Nimbus leuchtend und strahlend gemalt,
als ob er ein Licht aussendet. (i.d.R. weiss, gelb, silbern oder golden )
Um den Heiligenschein von Jesus Christus besonders zu kennzeichenen,
wird dieser als kreuzdurchschnittener Kreis dargestellt.Mit der früchristlichen Zeit entwickelten sich Heiligenbilder, somit auch
der Heilgenschein. Es veringerte sich der Umfang des Heiligenscheins
bis er schier aus einem der oben genannten Ringe bestand. Weiter gab
es Maler bei denen die Darstellung des Heilgenscheins, sich dynamisch
und so realistisch, mit dem Haupt bewegten und keine immer gleichblei-
ibende Scheibe symbolisierten."
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Seifried,F.. http://www.uni-leipzig.de/~egypt/Rundgang/Slideshow/Bild16.htm http:
Hauck,K. Halsring und Ahnenstab als herrscherliches Würdezeichen,
in Monumenta Germanica historica 13/1, 1954, 185 (Ammiani, ed. C.U. Clark I,1910)
krone-horizont 10.04 , 07.07
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