english
Urheimat und Grundsprache der
Germanen und Indogermanen
und
Basken und Germanen können keine Indogermanen gewesen sein
Germanen + Jus primae noctis = Indogermanen
" Das Recht der ersten Nacht"
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Die im Folgenden vorgeschlagene Hypothese steht im Widerspruch zu
einer viel diskutierten und einflussreichen Überlegung von Gimbutas
Die Wanderung der Indoeuropäer zwischen 4000 bis 1000 v..
entsprechend dem Kurgan Modell von Gimbutas (Kurgan ~Hügelgräber)
Der rote Bereich wird als Urheimat angenommen. (s.P.S.)
" Es gibt keinen Zweifel (there is no doubt) über den starken östlichen Einfluß
auf die Kultur im östlichen Balkan, Zentraleuropa und sogar Nordeuropa. Die
Kugan-Völker und die Proto -Skyten orientalisierten Europa und beschleunig-
ten die Entwicklung neuer Technologien." Gimbutas) ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Im Gegensatz dazu wird in der vorgestellten Arbeitshypothese eine vorge-
schichtliche Nordkultur angenommen, gegründet auf drei angenommenen
Fakten :1.) Das Megalithgebiet der westlichen Ostsee war vom ´Rest der Welt über
Eine genetische Anpassung benötigt wohl Jahrtausende.
Jahrtausende geographisch isoliert
2.) Die Bewohner waren blond, bedingt durch einen Vitamin D Mangel
Ursache : Die südliche Sonne fehlte.(Rachitis)
3.) Die Lebensgrundlage war eine Milchwirtschaft (Laktase), nicht
Landwirtschaft .
2 und 3 setzt 1 voraus.
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Hypothese:
Wenn das Megalithgebiet der westlichen Ostsee seit dem Ende der Eis-
zeit um 10000 v. bis in historische Zeiten genetisch isoliert war, dann
können nördliche "Post- Magdalenier" keine Indogermanen, Proto- Kelten
oder Streitaxtvolker gewesen sein. Eingewandert im 3.-2 ten Jahrtausend
Folgende Stufen in der Argumentation:Grundsprache, Urheimat, Isolation und Genetik, Streitaxtvölker,
Steinmangel
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Grundsprache
Die Spachwissenschaften weisen nach, dass europäische, vorderasiatische
und altindische Sprachen mehr oder weniger untereinander verwandt sind
weikopf.
Germanisch, Iranisch, Griechisch, Latein , Slavisch, Baltisch, Armenisch, Albanisch, Keltisch, Tocharisch, Hethitisch.
Es müsste demnach in grauer Vorzeit irgendwie und irgendwo ein gemein-
sames Siedlungsgebiet mit einer gemeinsamen Grundsprache gegeben
haben. Gedanklich naheliegend aber bislang gelingt es nicht einen archäo-
logisch - linguistisch gegründeten wenn - dann Kontext zu formulieren.
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Genetische Isolation
Versuch
Eine Grundsprache in einer Ur-Heimat bedingt eine
genetische Isolationwährend vieler Genertaionen
Zumindest Tacitus (4) stützt als Augenzeuge´ die Vermutung einer über
Jahtausende bestehenden biologischen Isolierung"
"Ich elbst schliesse mich der Meinung derer an, die glauben, dass die
Stämme Germaniens, in keiner Weise durch eheliche Verbindung mit
anderen Völkern vemischt ein eigenwüchsiges unvermischtes Volk von unver
gleichlicher Eigenart sind.
Darum ist auch ihre äussere Erscheinung, soweit man es bei einer so
grossen Zahl sagen kann, bei allen die gleiche. Alle haben trotzige blaue
Augen, rotblondes Haar und hühnenhafte Leiber, die freilich nur zum Angriff
taugen. In mühseliger Arbeit und und Strapazen haben sie nicht die gleiche
Ausdauerund am wenigsten sind sie Durst und Hitze gewöhnt, wohl aber in
Folge des Klimas und der Bodenbeschaffenheit Kälte und Hunger,
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Träger der Magdalénien - Kultur in Mitteleuropa
waren Rentierjäger. (Cromagnon?)
Ihr Jagdgebiet war über Jahrtausende die offene,
mitteleuropäischeTundra .Man folgte über Jahrtausen-
de den Tieren im Wechsel der jahreszeitlichen Weide-
gebiete. Man begegnete sich in der offenen Tundra.
Demnach naheliegend für das Gebiet der mitteleuro-
päischen Magdalénien Kultur zumindest strukturell
verwandte Sprachen oder Dialekte zu vermuten.
Mit dem Ende der Eiszeit um 10000 wurde es wärmer .Die Rentiere folg-
ten der nach Norden zurückweichenden Tundra. Die Rentierjäger blieben im
Bereich der westlichen Ostsee.
Problem: Wie überleben ohne Rentiere ? Drei Möglichkeiten. Entwicklung
einer Landwirtschaft, einer Viehwirtschaft oder einer gemischten Wirtschaft
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Es werden in Europa drei mesolithisch -neolithische Kulturen nachweisbar
Megalith - Trichterbecher Linear-Band Keramik (LBK) Basken
Demnach wären Basken, Trichterbecher- Megalithiker und Schnurkramier
die Ureuropäer. Im Ursprung alle Magdalenische- Rentier jäger (?)
Hypothese:
Denkbar, dass im Laufe von Jahrtausenden aus einer magdalénischen
Sprache die späteren Europaischen Dialekte und Sprachen entstanden.
Im isolierten Norden ein * proto-Germanisch*
benachbart in Mitteleuropa ein proto-keltisch - slawische
Im Süd - Westen das Baskische.
Alle im Ursprung gegründet auf einer Sprachstruktur der magdalénischen Rentierjäger---------------------------------------------------------------------------------------------------------
Etymologie -KLUGE
Problem:
Sprachen die Germanen germanisch oder indogermanisch ?
Wo logisch gegründet wenn-dann anfangen zu grübeln ?
KLUGE Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache 1989
definiert den Rahmen einer ´vermuteten´ indogermanischen Grundsprache
1.) "Vermuten wir von einem Wort, dass es bereits in der indogermanischen
Grundsprache vorhanden ist, so nennen wir es indogermanisch oder grund-
sprachlich.
2.) "Für die Bezeichnung als *indogermanisch* oder *grundsprachlich* ver-
langen wir, dass ein Wort ausser im Germanischen noch im Arischen (Indisch,
Iranisch) oder Hethitischen oder Tocharischen erscheint" (hervorgehoben)KLUGE geht von einer indogermanischen Grundsprache aus, aber das
"ausser" macht dann Schwierigkeiten.
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Problem I:
1.) Warum erscheinen in allen indogermanischen Sprachen gemanische
Wörter,die ausser im Germanischen noch im Arischen ( Indisch , Iranisch) oder
Hethitischem oder Tocharischem erscheinen ?
2.) Wie entwickelt sich aus einer vermuteten INDO-gerrmanischen Grund-
sprache ein fast ´reines´Germanisch ohne INDO-?
3.) Die Goten sprachen ein ´rein´-gotisches Germanisch.Wenn auch Gotisch
eine indogermanische Sprache gewesen sein soll, wie kommt es dann
- im Rahmen des Indogermnischen - zur einer max. "Konzentration" von
germanischen Wörtern im Gotischen ?
Problem Ohne germanische Wörter kein Indogermanisch ?
oder Ohne Indogermanen keine proto- Germanen ?
Die (meist als proto-indoeuropäisch bezeichnete) Elternsprache wurde vermutlich vor
dem Jahr 3000 vor Chr. gesprochen und hat sich im Lauf des 4. bis 2. Jahrtausends
schrittweise in verschiedene Sprachen aufgespalten
Dieser Prozeß war jedenfalls zu der Zeit, aus der die frühesten schriftlichen Dokumente
der griechischen, anatolischen und indo-iranischen Sprachen stammen, im wesentlichen
schon abgeschlossen, also spätestens zwischen 2000 und 1000 v. Chr. weikopf.
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Was verbindet Germanen mit indogermanenischen Sprachen?
Eine Wanderbewegung wäre denkbar. Ausgangsgebiet könnte das küsten-
nahe Megalithgebiet Nord- West Europas gewesen sein. Die Nordleute
waren keine bodenständigen Bauern sondern berufsbedingt genetisch ein
ruheloses Jägervolk. Später berichtet Tacitus (14) "denn Ruhe ist diesem Menschenschlag unwillkommen, und leichter wird man in Gefahr berühmt".
Encyclopaedia Britannica, Dolmen " The conception underlying the building
of megalithic monuments is still unknown, but all of the monuments share
certain architectural and technical features demonstrating that the dissemi-
nators of the megalith idea came to dominate the local populations of
many areas. The similarity of magical symbols carved on many of the
monuments also shows an underlying unity of beliefs"
Als Nachfahren der Rentierjäger drängten sie als post-Megalithiker in
den vielversprechden SüdenSie vermischten sich auf ihren Wanderungen als relativ kleine kriegerische
Gruppe mit grösseren einheimischen Bevölkerungsgruppen. In einem noch
relativ dünn besiedelten, machtpolisch noch offenem Umfeld entwickeln sich
die ersten (?) lokalen, hierachisch gegliederten Siedlungsgebiete
Denkbar, dass die Körpergrösse der Eindringlinge eine entscheidende
Rolle spielte. Alle haben trotzige blaue Augen, rotblondes Haar und hühnen-
hafte Leiber, die freilich nur zum Angriff taugen. Tacitus (Milchtrinker ? s.u.)
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Bett-Adel
indogermanisch
Ein frühgeschichtlich biologisches Problem:
Eine neue, eingewanderte kriegerische Oberschicht siegte,
hatte aber keine eigenen Frauen.
Problem: Wie vererbt man ein" Königreich " ohne eigene Kinder ?
Eine natürliche Möglichkeit: Man integriert und bindet einheimische Frauen
durch Zeugung eigener Kinder.
´Jus´ primae noctis
Das Recht der ersten Nacht link
"Die so zu Ehefrauen bestimmt sind, beschlaeft er zuvor,
dann erst der Ehemann, nach göttlichem Rat ist´s geboten."
Mit dem Einfordern dieses Rechtes beginnt das sumerische Gilgamesch
Epos .Gilgamesch (3.Jts. ) bekam deshalb Ärger mit den Männern in Sumer
und den Göttern. Diese brachten ENKIDU ins Spiel. Sie wollten ihre Ruhe.
Ein Recht mit linguistischen Folgen.Es entsteht durch die " fremdsprachigen" Mütter eine ´lokale´ indogermani-
sche Muttersprache, eine Mischsprache. Gekennzeichnet durch ein bischen
Germanisch; eingebettet in jahrtausendalten Variationen des ursprünglichen
Post-Magdalénischen als vermutete alteuropäische Ursprache..
Es entsteht eine neue Oberschicht,
nach einer Generation eine verwandte Gemeinschaft verbunden durch ge-
meinsame Vorfahren. Man unterscheidet sich von anderen. Man wird adelig
und gehört
durch Geburt
zu einer indogermanishen Oberschicht
Es entstehen indogermanische Geschlechterverbände
in die man - in der Regel - hineingeboren wird
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Folgerichtig erscheint dann das Wort für NICHTE linguistisch im Ursprung
als indogermanisch. (ig.* neptia-f )
Eine Nichte kann innerhalb einer´Familie´ geheiratet werden und damit
könnte eine Führungsschicht weiterhin begründet die Thronfolge bean-
spruchen. Der Bruder heiratet die Tochter des Bruders.
Der Zusatz im KLUGE (s.o.) * ausser im Germanischen* ermöglicht
- in Verbindung mit der Isolation - zumindest eine vereinfachte Erklärung der
indogermanischen Ursprache und Urheimat.
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Dynastische GeschwistereheAm häufigsten war diese Form der Ehe im Ägypten, wo auch normale Sterb-
liche Geschwister zum Ehepartner nahmen. Am verbreiteststen war diese
Form der Ehe im Ägypten der Ptolemaer des 2. und 3. Jahrhunderts v..
In anderen Kulturen war die Geschwisterehe meist au f das Königshaus
bechränkt, so bei den Inka, den Mixteken, Hawaiianern , den Phöniziern, den
Elamitern und den Persern der Achämenidenzeit.
So heiratete etwa der Perser- könig Kambyses II. seine Schwester (Wiki)
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Während der literarische Topos vom Herrenrecht der ersten Nacht in der europäischen Literatur durchaus häufig anzutreffen ist, ist die Verwendung in
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der älteren außer -europäischen bislang nicht nachzuweisen. Wettlaufer
Soweit Urheimat und Ursprache der Indogermanen
Zusätzlich ins indogermanische´Gedankenspiel kommen .
Haarfarbe, Milchtrinker, Ende der Megalithkultur im Norden, Streitäxte)
zugegeben auf den ersten Blick ein bedenkliches Durcheinander :-)
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stützt die Migrations-Vermutung.
(Sieglin)
blond dunkel
Hellenen (ges) 350 45 (bzw.74)
Gottheiten 60 35
mythische Personen 140 18
historische Personen 109 13
erdichtete Pers. (hist.Zeit) 41 8
Italer (ges.) 111 22 (bzw. 29)
Gottheiten 27 2
mythische Personen 10 0
historische Personen 63 17
erdichtete Pers. (hist.Zeit) 11 2
(bzw: sowohl blond als auch dunkel)
Bei Euripides (Elektra 415 v.) erwidert Elektra auf die Vermutung eines
Greises, dass die auf dem Grab ihres Vaters gefundenen blonden Locken
von ihrem Bruder stammten könnten
" Die hier gefundenen blonden Locken, die meinen s0 ähnlich sind, sind
schwerlich die meines verschollenen Bruders, denn viele wirst du mit gleich-
farbigem Haar finden, auch wenn sie nicht gleichen Blutes entsprossen sind
Ein Fremder oder ein hiesiger Mann wird das Haar dem Grab geweiht haben."
Die Bedeutung des Wortes > xantos< wird von Sieglin mit >blond< über-
setzt. .Er verweist zur Begründung auf andere Beschreibungen. Mit >xantos<
wird die Farbe beschrieben von Löwen, Oliven , Olivenöl, Honig, Feuer-
flamme, Feuer, Sonne, Wein, Gold und Kirschen.
Sieglin vermutet die Urheimat der Indogermanen im mittleren Russland nördlich des Kaukasus, einer Landinsel, die so vermutet er (und andere),
vom Eis der letzten Eiszeit ausgespart wurde.
Die ´ weissen Kaukasier´ werden irgendwie verbunden mit dem Begriff ´ Indogermanen.´
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Soweit die mehr oder weniger gegründeten vorgeschichtlichen Überlegungen.
Problem
Vollmilchtrinker
Es erscheint im Norden ein untypisches Säugetier.
Menschen, die ein Leben lang
Vollmilch verdauen können.
Der Mensch ist ein Säugetier.Er bekommt wie alle Säugetiere als optimalste
Startnahrung Muttermilch. In der Evolution eine offensichtlich nachhaltig bio-
logische Produktverbesserung. Soweit, so gut, aber
Problem I:
Kein Säugetier kann nach der Stillzeit Muttermilch verdauen.
Milchzucker wird nach der Stillzeit unverdaulich (Der Grund s. Vollmilch)
Problem II
Es gibt eine kleine Gruppe von untypischen ´Säugetieren, die auch nach der
Stillzeit weiterhin ein Leben lang Vollmilch trinken können. Solche milch-
trinkenden ´menschlichen´ Säugetiere werden im Norden nachweisbar.
Vollmilch un-verdaulich
90% in Afrika-Asia, 1% in Schweden
Lit. (Google: Laktase, Nord- Süd)
Ein Erbteil mit vermutlich weitreichenden kulturellen Folgen. Weltweit können
- nach der Stillzeut - nur Stämme, die vorwiegend von der Vollmilch ihrer Tiere
leben den Milchzucker der " Muttermilch"verdauen.Ihre Genetik hat sich im Laufe von Jahrtausenden im Norden den veränderten
Bedingungen nach dem Ende der Eiszeit um 10000 v. angepasst Ein vom
Eis befreites Gebiet ´ohne Nachbaren. ´Zudem im Laufe der Zeit ein Leben
ohne Rentiere.
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Die Milchzucker - Hypothese (Lactase persistence) ist m.E. eine grundlegendeSie ist nach Darwin mit " wenn - dann" naturwissenschaftlich begründbar.
Stellgrösse in der vorgelegten Arbeitshypothese.
Ein verdeckter "vergnüglicher" naturwissenschaftlicher *Stolperstein* .Verborgen im gesam-
melten Wissen des bisherigen Mainstreams. Eine Klippe wenige Zentimeter unter der
Wissensoberfläche.( Muss nicht, könnte aber :-)
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Megalithiker und die Kurgan-Streitaxt-Völker
kommen ins argumentative Indogermanen - Gedankenspiel.
Problem: Der genetisch-isoliernde *Milchtinker - Hinweis* passt kaum zu
Steppenvölker, die im Neolithikum aus dem Osten eingewandert sein sollen.
Steppenvölker, die sich dann mit den Megalithikern im küstennahem NW-
Europa vermischten und dadurch die Megalithkultur beendeten.
" Ein neues Volk wandert von Süden her in Jütland ein..---.Für die
Halbinsel hat es eine schicksalhafte Bedeutung. Übereinstimmend
mit dem entscheidenden Sieg der Einzelgrableute kommt allmäh-
lich das (megalitische) Gemeinschaftsgrab ausser Gebrauch. Das
Einzelgrab aus Stein oder Holz, vom Hügel bedeckt, wird nun die
dominierende Bestattungsform der führenden Klasse.----------Es ist
gleichsam, als spiegele sich das Volksschicksal im Wechsel der
Grabformen wieder.Jetzt in der Blütezeit erleben wir den Durchbruch
und den ersten Höhepunkt der bronze- zeitlichen Oberklassenkultur."
(Broendsted)
Eine Einwanderung ist archäologisch und biologisch nicht gesichert nachweisbar.
Sie wird vermutet.
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Streitaxtvölker eine "schaurig" schöne Erzählung
" Die zahlreichen gespaltenen Schädel bei den späteren Bestattungen der
Gangräber, die Pfeil- und Lanzenspitzen, die man noch in den Skeletten
steckend fand, bezeugen harte Kämpfe mit den Eindringlingen ( v.Reden)
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Jütländische Streitäxte Typ B Äxte der Bronzezeit http://www.jungsteinsite.uni-kiel.de
Problem mit der Vermutung :Eindringlinge:
Wer hat mit was Schädel gespalten ? Eine normale Arbeitsaxt des Nach-
baren oder eine Streitaxt aus Stein eines Volkes aus den Steppen des Ostens?Zudem wann schlägt man im Kampf mit der kopfspaltenden Schneide, und
wann mit der etwas freundlicheren stumpfen Rundung ?
iNicht spalten, nur Beule ?
Ursache der Kämpfe: Innere Wanderungen, ausgelöst durch Überbevolkerung ? ----------------------------------------------------------------------------------------
Streitaxt
Vor diesem bedenklichen
Hintergrund eine technisch *naive* Frage:
Eine gelochte Streitaxt aus Stein ?
ein gedanklich lebensgefährtlicher technischer Unsinn ?
Praktische Probleme: Holland 3.Jts..Rad aus einer Eichenbohle, d:92 cm
Gefertigt aus einem Stamm mit einem Durchmesser von ca. einem Meter.
Gefällt mit einer Steinaxt mit einem.Schaftdurchmesser von ca.2 -3 cm ?
Warum dieser technisch auffallend dünneSchaft ?
Die Maoris fällten ihre Bäume zum Bau der Kriegskanus mit einem Balken,
der am Baum an einem Ast aufgehängt wurde; in der Spitze mit einem Stein-
keil. Die Balken konnten damit genau und mit geballter Kraft in den Stamm
gerammt werden.
Technische Probleme: Bei Axten mit Schaftloch wird die Axt mit dem Schaft
durch einen Keil verbunden, der in den Schaft geschlagen wird. Der Keil presst
die Schafthälften mit grossem Druck gegen die Wand des Loches. Heute
die Methode der Wahl.
Eine optimale Methode bei Eisen oder Bronze, aber denkbar unbrauchbar
zur schlagfesten Verbindung eines Schaftes in einem gelochten Steinbeil.
Ein Stein ist zwar hoch-druckfest aber nur bedingt zugfest. Wenn ein Keil
in den Schaft getrieben wird, dann enstehen für ein "Steinbeil" materialbe-
dingt kritisch grosse Zugkräfte entlang der Wandung des Loches.
(Die Ägypter benutzten trockene Holzkeile und Wasser um ihre Obelisken
im Steinbruch zu "lösen").
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Zudem mach die geringe Biegefestigkeit des Steins eine Streitaxt aus
Stein zu einer bruchgefährdeten und damit für den Träger lebensgefährlichen
Waffe.
Zum Beispiel. Zwei ´Steine´schlagen im Nahkampf aufeinander. Es entstehen
in den Äxten lokal kritische Zugkrafte / Biegekräfte. Möglich, einer hat plötzlich
nur noch den 2 cm starken Schaft in der Hand und dann ein Loch im Kopf.
Gedanken auf Wolke 7 :" Hätt´ ich bloss einen dicken Knuppel genommen"
Ein Verdacht :
Waren die´Streitaxte -wie bei den Maoris- geführte
Meissel ? Einer hält das Beil, ein anderer schlägt
mit einem *Holzhammer* auf den Rundnacken.?
Der Vorteil Die Verbindung zwischen Axt und
Schaft wird nur wenig durch Zug belastet. Ein
dünner 2 cm Schaft reicht zur Führung. Eine tech-
nisch optimale Methode zur Holzbearbeitung
Die Schneide ist nicht gerade, sondern rund !!
(Bild: Georgien 2.Jt. v.Bronze)
War die vermutete Streitaxt eine Spaltaxt ?.
Im 5.ten Jahrtausend werden in der Trichterbecherkultur (TBK) Spaltbohlen beim Bau von Häusern verwendet.
Die einzig erkennbare technische Alterative wäre die Säge. Problem: Einen 20 Meter langen Baumstamm in Länge mit einer Säge spalten. Möglich in der Eisenzeit
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Ende der Megalithkultur
im Norden
Neben den *Streitäxtvölkern* ist auch der Übergang von den Megalithgräbern
zu Einzelgräbern in Stein- oder Holzkisten ein Argument zur Begründung der
Streitaxtvölker, die ja die Megalithkultur im Norden beendet haben sollen.
Dem widerspricht eine naive WENN - DANN Überlegung.
Die Zahl der eiszeitlichen Findlinge im Megalithgebiet der westlichen
Ostsee ist begrenzt, denn es standen nur die Felsbrocken zum Bau
der Dolmen zurVerfügung, die von den Gletschern aus Skandinavien
gen Süden geschoben wurden.
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DengHoog 2600 ~2200 v. Sylt
Deng =Thing, Hoog = Hügel. = Thing ~Kurgan
Wenn diese skandinavischen Findlinge alle verbaut waren, dannn musste die Grabkultur sich anpassen..
Aus grossen Dolmen wurden kleine Steinkisten.
Die Annahme einer veränderten Grabmythologie erscheint nicht notwendig.
Ein weiteres Problem: Die Einzelgräber der ´Sieger ´liegen im Gebiet
der mittleren sandigen GEEST, ausgewaschen von den Schmelz- wässern der letzten Eiszeit. In historischer Zeit, Sand ohne Dünger gut für Kaninchen und Kartoffeln Das Siedlungsgebiet der neuen Herren mit den Streitäxten ?
Jütland. Schraffiert , Verbreitungsgebiet der typischen Einzel-
gräber Linie:,Gletscherrand der letzten Eiszeit (Glob 1944, Becker
1954 Broendsted)
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Facit:
*Indogermanisch* bezeichnet Gruppen von unterschiedlichen Misch- sprachen, gekennzeichet durch definierte germanische Worte, die in allen Indogermanischen Sprachen nachweisbar sind. (Kluge)
Ohne Germanisch kein INDO-Germanisch
aber
Germanisch ohne INDO-Germanisch.
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P.S.Wikipedia >>Indogermanen.<< Die drei zentralen Theorien
Pontische Steppen-Theorien
Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Linguisten geäußerte Vermu-
tung,die Urheimat der indogermanischen Sprachen befände sich in den Steppen
nördlich und nordöstlic des Schwarzen Meeres, wird heute noch von der Meh-
rheit der Sprachwissenschaftler favorisiert. Archäologen versuchten dies mit Hilfe
archäologische Indizien zu besätigen. Die während des Neolithikums und der
frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden
Kulturen (klick)
Dieser Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5.vorchristlichen Jahrtau-
send als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland, aber wenige Archäologen identi-
fizieren sie mit dem Kurganvolk. Sie seien nach Klimaverschlechterungen
zwischen 4400 und 2200 v. Chr in mehreren Schüben west-, süd- und westwärts
gezogen Die so genannten Streitaxtleute bzw. Schnurkeramiker wären eine der
Auswanderungswellen dieses Kurganvolkes. Auf den Wanderungen hätten sie
auch Mitteleuropa erreicht und sich mit den dort ansässigen Menschen vermischt.
Aus der Vermischung von Indogermanen und nicht-indogermanischer Urbevöl-
kerung sowie durch isolationsbedingte Auseinanderentwicklung entwickelten sich
die verschiedenen indogermanischen Volks- und Sprachgruppen, wie die Kelten
Germanen, Slawen, Italiker, Griechen, Iranier, Inder, Balten, Armenier, Thraker u.a.Anatolien-Hypothesen
Zwei Theorien gehen von Anatolien als Urheimat aus.Die des britischen Forschers
Renfrew, setzt die Indogermanen mit den neolithischen ( jungsteinzeitlichen )
Bauern gleich, die den Ackerbau ab 7.000 v. Chr.über den Balkan und den west-
mediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa trugen. Die andere, um die ehe-
mals sowjetischen Forscher Gamkrelize und Ivanov, sehen Ostanatolien, eigent-
lich den Raum südlich des Kaukasus (das heutige Kurdistan), als Ausgangs-
punkt der Sprache und einer von hier ausgehenden indo-europaeischen Wander-
ung an, die zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herum führte (dort ihre
tocharische bzw. Nordindische Abspaltung erfuhr) und dann westwärts in den
Nordpontischen Raum führte. Diese Theorien schließen sich gegenseitig aus
und verwerfen insbesondere den ganzen zumindest aber den fruehen Teil des
"Invasionismus" der Kurgan-Theorie von M. Gimbutas. Renfrews mehrfach revi-
dierte Theorie erklärt darüber hinaus nicht altsprachliche Inseln (auf der Iberi-
schen Halbinsel der Apeninnen-Halbinsel, besonders aber die auf Kreta und
Zypern). Evolutionsgenetiker um den Forscher Cavalli-Sforza) unterstützen die
Theorie von Gamkrelize und Ivanov.
Alteuropa-Theorie
Die von Hans Krahe begueündete und von Wolfgang P.Schmid weiterentwickelte
Sonstige Theorien
„Alteuropa-Theorie“ (die außer dem Namen nichts mit Gimbutas' Alteuropa-Kon-
zeption gemeinsam hat) stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen
Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als
besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht
repräsentieren. Die Hydronymie führte zur Annahme eines sprachlichen Kontinu-
ums von euroäeischen Ausmaßen. Vertreter dieser Forschungsrichtung ist Prof.
J. Udolph.. Eine besonders von italienischen und spanischen Forschern heraus-
gearbeitete Theorie einer „ Paäolitischen Kontinuitaet“ ( Palaeolithic Continuity
Theory PCT) könnte zu diesen Ergebnissen passen. Passen würde aber sogar
Renfrews Theorie,sofern man davon ausgeht, dass ausgerechnet die Gewässer-
namen der ersten Bauern die Indoeuropäisierung überstanden.
Balkan
In manchen Theorien kommt dem Balkan eine Art Schlüsselstellung zu, da er
mindestens als „Durchzugsgebiet“ in Fage kommt. In letzter Konsequenz muss
auch die These gepüft werden, ob nicht auch der Balkan, insbesondere das
Donaubecken als „Urheimat“ in Frage kommt.
Mitteleuropa-Theorien
Anhänger dieser Richtung gehen, im Gefolge von Gustav Kossinna davon aus,
dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurück-
gehen und damit die Urbevölkerung bilden würden.Nach ihrer Auffassung erstreck-
te sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen
und Karparten. Etwa 4000 v.Chr hätten diese Frühindogermanen die Trichte-
rbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v.Chr ihre Wanderungen auf dem Balkan
nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen
oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. In den 30er und 40er
Jahren vertraten zahlreiche Wissenschaftler diese Ansicht,die auf europaeischer
Ebene heute nicht mehr relevant ist. (20.04.06)
Mag sein, aber die Verbindung von Darwin und Biologie stützt Kossinna.
Waren Kossinna undSpanuth doch auf einer > richtigeren< Spur ?
Encyclopedia.Britannica.
By comparing the rec British Orientalist and jurist Sir William Jones,who in 1786
said in his presidential address to the Bengal Asiatic Society that Sanskrit bore
to both Greek and Latin ("--" )
"a stronger affinity, both in the roots of verbs, and in the forms of grammar, than
could possibly have been produced by accident; so strong, indeed, that no philo-
loger could examine them all three, without believing them to have sprung from
some common source, which, perhaps,no longer exists.There is a similar reason,
though not quite so forcible for supposing that both the Gothick [ i.e.,Germanic]
and the Celtick, though blended with a very different idiom, had the same origin
with the Sanscrit; and the old Persian might be added to the same family ". .Encyclopedia. Britannica
"Correlated with archaeological evidence, linguistic, historical, and geographic
considerations suggest that the speakers of Proto-Indo-European were a relatively
small and homogeneous Eurasian population group that underwent significant
expansion and fragmentation in the period around 4000 BC Some scholars believe
that the Indo-Europeans were the bearers of the Kurgan culture of the Black Sea
and the Caucasus and west of the Urals."
Broendsted, J. Nordische Vorzeit, 1960
Gimbutas,M. Bronze Age Cultures in central and eastern Europe, 1965
Hutterer,C.J. Die germanischen Sprachen 1999
KLUGE Etymologisches Woerterbuch der deutschen Sprache 1989
Reden, S. Die Megalith-Kulturen. Zeugnis einer verschollenen Urreiligion 1989
Sieglin, W. Die blonden Haare der indogermanischen Völker des Altertums. Eine
Sammlung der antiken Zeugnisse als Beitrag zur Indogermanen Frage.
1935
Schwabedisse H Vom Jäger zum Bauern in der Steinzeit Schleswig-Holsteins 1961
Spanuth, J. Die Atlanter 1976
indogermanen 16.09.04, 10.5.06 updatehome
weiter Zur Notwendigkeit im Neolithikum im Norden seegaengige Schiffe zu bauen
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