Zum Ursprung einer Horn- Mythologie in
Ägypten und Sumer
Wie besprochen symbolisiert das Horn im Norden die lebensnotwendige Symbiose von Rinderhirten und Kuh.
Bisherige Schlussfolgerung: Die mythische Verehrung einer Milchkuh muss
in einem Gebiet entstanden sein, in dem Milch eine kulturprägende Bedeu-
tung hatte.Die Verbreitung der Hornsymbolik und die Fähigkeit Milchzucker mit dem speziellen Enzym Laktase auch als Erwachsener noch zu verdauen gibt im
Norden "kontextfördernde" Hinweise. Zudem kommen mit der Laktatse die Naturwissenschaften -vielleicht etwas störend- ins neolithische Gedanken-
spiel.
Bedingt durch ein typisches, feucht kühles Klima lässt sich Dänemark bereits
im Neolithikum gedanklich mit saftigen Kuhweiden verbinden.Problem:Dagegen sind Ägypten und Sumer als natürliches Weideland kaum vorstellbar. Trotzdem lässt sich eine vergleichbare Hörner-Kuh Mythologie
auch in diesen alten Hochkulturen nachweisen.
Warum über Jahrtausende diese ´dominierende ´ Symbolbedeutung der Hörner auch in Ägypten und Sumer ?
oder Irgendetwas im gewohnten Gedankengang kann nicht stimmen.
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Problem:
Ägypten und Sumer sind aus ökonomischen Gründen kein Weideland für Rinderaber die höchste Göttin, die HATHOR -ISIS erscheint mit Hörnern und den
Ohren einer Kuh (und einem geknoteten Stirnband)
Der mythologische Ursprung einer Verbindung von Horn und Sonnen-
scheibe ist in einem ägyptischen Kontext bisher nicht ´gesichert´ erklärbar.
Vermutungen. Hathor Ist als ägyptische "Himmelsgöttin" eng verbunden
mit Mutterschaft und Gattin des Horus. In Theben als Totengöttin verehrt;
dargestellt mit Kuhkopf und Kuhhörnern.
Als stillende Göttermutter trägt auch Isis die Merkmale einer Kuh Es ist der
gehörnte Kopfschmuck der Göttin Hathor, den sie in der Rolle der stillenden Göttermutter übernimmt. Zwischen den Hörnern eine Sonnenscheibe.Die Kuh als Sinnbild der Nährmutter scheint auch hier ein Relikt aus der Vorgeschichte zu sein. Ihr Ursprung könnte im Norden zu liegen
" I am Hathor, mistress of the northern sky" Sargtext 332Bemerkenswert, dass auch der heilige APIS-Stier zwischen den Hörnern
eine Sonnenscheibe trägt. (~500 v.) Eine Horn- und Sonnenreligion der
Pharaonen wird symbolisch darstellbar. Unbeantwortet bleibt die Frage :In
welchem ägyptischen Kontext ?
Mit diesem Bild kommen die
Naturwissenschaften und Darwin
ins ägyptische Spiel
Königin Hatschepsut trinkt am Euter der Hathorkuh (1480 v.) Offensichtlich
konnte sie Milchzucker verdauen.(Normale Säugetiere können das nicht !)
Sie gehörte demnach genetisch zu einem Volk, das mit Hilfe einer lebens-
lang aktiven Laktase Milchzucker spalten und damit verdauen konnte.
Die Königin dokumentiert mit diesem Bild öffentlich ihre engen Beziehungen
zur Hathor. Sie könnte eine blonde Libyerin gewesen sein
Herodot (4/186) " Die Libyer sind wandernde Hirtenvölker, die essen
Fleisch und trinken Milch. Kuhfleisch aber essen sie nicht, aus dem sel-
ben Grunde wie die Ägypter"
Aus Sicht eines Griechen wohl bemerkenswert, dass es Menschen gibt,
die Milch trinken können, ohne Bauchgrimmen zu bekommen
( Libyer mit einer Nord-Genetik, die Milchzucker spaltet?)
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Problem: : Milchtrinker am Nil ? Im Gegensatz zum klimatisch subkritisch
feuchten Norden ist am Nil eine intensive Landwirtschaft weit ertragreicher
als eine Viehwirtschaft .Die regelmäßigen Überschwemmungen ersetzen
den Regen und düngen die Ackerflächen. Die Böden erschöpfen nicht
Demnach in Ägypten optimale landwirtschaftliche Bedingungen.
Damit hätte die am Nil sprunghaft entstehende Hochkultur andere kulturelle Bezugspunkte. Die Kuh erschien in der täglichen Erfahrung der "nativen" Bevölkerung ökonomisch als nebensächlich, bedeutungslos..
Die Kuh " überlebte" mythologisch betreut von den "deutenden" Priestern
in einem mehr oder weniger sinnenstellten tradierten Ritual.
(Aus den Augen aus dem Sinn) Näheres s.P.S.
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Die späteren Hinweise in Ägypten auf grosse Rinderherden beziehen sich
auf libysches Beutegut. Sie sind nicht gleichzusetzen als Hinweise auf
eine Milchwirtschaft, auf eigene grosse Bestände von Milchvieh am Nil! -------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sumer
Vergleichbar die problematischen ökonomischen Ausgangsbedingungen
in Mesopotamien.
Für eine natürliche Weidewirtschaft fehlt in Sumer der Regen
Der Süden Mesopotamiens eignet sich ohne künstliche Bewässerung nur eingeschränkt für genügsame Schafe und Ziegen. Zudem kommt aus dem
Gebirge das Schmelzwasser des Tigris nicht zur Saatzeit im Frühjahr
sondern im Hochsommer. In der hochsommelichen Hitze versalzen die
Flächen leicht und müssen aufgegeben werden.
Annahme: Wie im benachbarten Ägypten spielt auch in Sumer die Milch der
Kuh als kulturprägendes Grundnahrungsmittel keine Rolle. Kleinvieh und
die Landwirtschaft stillte den Hunger der Massen, nicht die Milch der Kuh.Problem:Trotz ungünstiger ökonomischer Voraussetzungen wurden Rinder
in Sumer wie in Ägypten verehrt. Götter und Könige trugen Hörnerhelme.
Warum? Die gleiche ´Gründungskultur´? Mythologische Verbindung zum Hörnerträger in Ägypten und im Norden ?a-b) Fries an der Wand von Obaid in der Nähe von Ur (5200-3500 v..)
Wasser (?)-Vögel aus Kalkstein und Rinder aus Muschelstücken. Einlege-
arbeiten.
c) Rollsiegel Meselimzeit 2600 v. Stiermensch führt eine eigenartige Waffe
(Vergleichbar scand. Felsbild)
d-e) Sumerische Könige .Naramsin (2200) und Urnammu (2100 v..). Die
Hörner von vier Rindern übereinandergelegt. Dem Künstler ist die perspek-
tivische Darstellung der Hörner wohl noch nicht vertraut.
g) Fragment aus einem Wandgemälde aus dem Statthalterpalast in Nuzzi.
(Churri-Mitanni, 1500 v.) Ein Bukranium, ein uraltes Symbol, das schon für
die Tell Halaf Keranik im Chalkolithikum benutzt wurde . (5050-4300 v..)
Neben dem Stierkopf ein Frauenkopf mit abstehenden Ohren und schulter-
langen Haaren mit Aussenrolle. Ein typisches Symbol der Hathor.Rollsiegel Rind mit Gerstenähre
Gedeutet werden diese Bilder mit dem Hinweis,
dass Süd-Mesopotamien keine natürlichen Weiden
hatte. Die Tiere wurden vermutlich auch mit
Getreide gefüttert .(Moortgat) Ein solches Bild in
Dänemark?
Auf Reliefs und Siegeln ist zu erkennen, wie Rinder in heiligen Bezirken von
Priester betreut werden.Die Priester tragen eine Kappe mit Hörnern.(Moortgat)Die Milch der sumerischen Nin-khursag (Lady of the sacred hills.Wiki) diente
dem König und den Priestern als göttliche Speise (Woolley), vergleichbar die
´Funktion´ der Hathor in Ägypten
Problem: Welche *Lebensnot* sollten die >Mlchgöttinen< abwenden ? Was
erbittet der hungernde Adorant? (Die Fähigkeit zur Verdauung von Milchzucker?)
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E s bleibt die Frage:
Wenn in Ägypten und Sumer aus klimatischen Gründen die ökonomischen
Voraussetzungen für eine lebensnotwendige und damit kulturprägende
Milchwirtschaft nicht nachzuweisen sind, wie können dann die beiden Milch
göttinnen in diesen Ländern im Rahmen eine r Naturreligion begründet
worden sein?
Einwand:: Möglich,dass in Sumer das trockene Land vom Anfang an mit
einem Kanalsystem bewässert. wurde
Problem:Die Voraussetzung für Bau und Unterhaltung eines komplizierten
Kanalsystems ist eine grössere Arbeitsgemeinschaft unter Aufsicht einer
entwickelten, durchsetzungsfähigen *Verwaltung*. Folgerichtig dann die
Annahme, erst ein Kanalsystem , dann die ertragreicere Verbindung von
Ackerbau und dann vielleicht Rinderherden ?
Schwer vorstellbar, wie das *kuturell* in Gründungszeiten gehen sollte. Ein
Gebiet wird besiedelt und eine wachsende Bevölkerung hungert. Die Ober-
schicht setzt sich Hörnerehlme auf den Kopf und beschliesst
"Wir haben Schafe und Ziegen, aber wir brauchen Rinder ! "
Zumindest die Notwendigkeit arbeitsintensive Kanäle zu bauen ´beweist´,
dass Mesopotamien im 4. Jahrtausend kein weitflächig natürliches Weide-
land gewesen sein kann. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das alte Problem
Woher sind die Milchtrinker in Ägypten und Sumer gekommen ?
a. Anthropomorphisch gestalteter Stierkopf. Bronze (a-f Obaid)
b Silbernes Boot, 10 Ruderplätze, 60 cm a-b. Stier ! , Höhe 62 cm, Kupfer
c Dechsel . Queraxt aus Gold 15cm c Holzsäule am Tempel von Obaid
d Schmuck, Halskette mit Doppelspirale, Gold d aus Lehm gefomte Axt
e. Bootsörmige Lyra, Holz-Gold, Hoehe 160 m. e Flachbeil oder Meissel aus Kupfer
f Dolch aus Kupfer
g Axt, Bronze, Ur
h Ahle, Ur
i Kupfer, gehämmert !
Die goldenen Doppelspiralen und die bootsförmige Lyra und das Boot mit
dem typischen Seitenruder können mit einem weiterführenden, archäologisch gegründeten vorderasiatischen Kontext kaum erklärt werden.
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Bemerkenswert aus Sicht der Megalithforschung ist das Handwerkzeug in
den Königsgräbern von Ur und Obaid. Es sind unter anderem die vier Werk-
zeuge, die man zum Bau eines Klinkerbootes braucht.
1.) Eine Axt, um den Baum zu fällen
2.) Einen Keil, um den Baum in Längsrichtung zu spalten
3.) Eine Dechsel / Queraxt , um die Planken zu richten
4.) Eine Ahle, um Naht- Löcher in die Planken zu bohren
Dabei verwunderlich,dass im Königsgrab ein Zimmermannsbeil aus Gold
gefunden wurde. Zar und Zimmermann bereits bei den Sumerern ?
Wolley vermutet, dass der König der *Master Craftsman* der Sumerer
gewesen ist. Das Schiff mit hochlaufendem Heck- und Bugsteven wie in
Agypten ein Machtsymbol ?Woolley:" Die Sumerer brachten den Gebrauch von Metall aus ihrer ursprüng-
lichen Heimat mit, wo immer sie gelegen haben mag. Es wird offenkundig,
dass das frühe Bronzealter in Europa der Zivilisation der Sumerer direkt zu
Dank verpflichtet ist."
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ZINN Welches Zinn verwendeten die Sumerer in welcher "ursprünglichen Heimat "?
Zinn in Bronze in Mesopotamien.
Royal Cemetry (Ur) n=11 Sn = 9.5% 2500-2350 v.
Kisch n=7 Sn = 8%
Obaid 1.Dyn n=5 Sn= 4% (n=1 Sn 7.9%)
Sargon of Akkad keine Bronze
Sargonid n=5 Sn= 0.75% 2350-2150
Susa n=6 Sn= 0 (n=1 Sn 1.63%) 2200
Zinn in Bronze in Mesopotamien Wolley, Plenderleith,Witter (1934 ! )
Hing die Zinnversorgung mit den Verbindungen der Sumerern zusammen ?
Verbindungen mit der ursprünglichen Heimat, die während der semitischen
Zeit unterbrochen wurden ?
Mittlerer Ost-Afghanistan (Lapislazuli ), Cornwall, Erzgebirge.
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Zusammenfassend:
Die angeführten Hinweise mögen mehr oder weniger überzeugen. Unüber-
windbar erscheint als gefühlmäßige *Blockkade* der kulturelle Unterschied
zwischen Nord und Süd. Welche archälogischen Befunde aus dem frühen
megalithischen Norden sollen mit den Hochkulturen im Süden verglichen
werden?
Auf den ersten Blick ein bedenklicher, gut begründet erscheinender Einwand,
denn aus dem Norden kamen - verglichen mit dem Nahen Osten - kulturelle Hinterwäldler.´Primitiv,´aber kräftig.Kein Ackerbau, keine Schrift, keine Städte
nur Megalihgräber, Spiralen und vermutlich ´seegängige´ Schiffe.
Trotzdem sollen diese nordischen Hinterwäldler die Gründungsväter der Hoch- kulturen in Ägypten und Sumer gewesen sein.( Zugegeben : Schlimmer geht´s nimmer :-)
Der vermutlich entscheidende Unterschied zwischen den Kulturen in Nord
und Süd war bedingt durch das Klima. Der Lebensraum der Rentierjäger der
Magdalénien Kultur (15000-9000 v.) war die mitteleuropäische Tundra. Es bestand über Jahrtausende eine eiszeitlich mitteleuropäische Kultur von
Jägern.
Es waren über Jahrtausende waffentragende Individualisten, die zum Leid-
wesen der Archäologenn berufsbedingt als Jäger keine Steuern zahlten.
Berufsbedingt ? Wer zahlt schon freiwillig mit der Waffe in der Hand für
Dinge, die man selbst nicht verwenden kann. Zum Beispiel Pyramiden..
Die Megalithiker im Norden waren keine friedlichen Bauern. Sie waren über Jahrtausende Jäger und wurden entlang der Küsten NW-Europas zu See-
fahrern
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Zu bedenken wäre, warum der Nordische Kreis in der gängigen Vorgeschichte - aus welchen Gründen immer- etwas vernach-
lässigt erscheinen mag. Zumindest die > reale< " Fundlage" kann
es kaum seinsein.
Drei Punkte, für die es bislang keinen Kontext gibt
1.) Das naturwissenschaftliche Problem mit den blonden Haaren, in Verbin-
dung mit der Verehrung von Kühen und der Laktase. in Ägypten und Sumer
2. ) Aus archäologischer Sicht die massive Häufung von ~ 500 Vollgriff-
schwertern der älteren Bronzezeit. im Gebiet der westlichen Ostssee..
3. ) Im Griff alle dekoriert mit "Spiralen" (s.o.. Doppelspiralen in Ur )
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Es gibt zudem eine " verwunderliche" mythologische Verbindung zwischen
der Edda und dem Gilgamesch Epos in Sumer.
In der Religion der Germanen gelangt man zu Odin nur mit der Waffe in der
Hand
" Die Hel aber warf er hinab nach Niflheim und gab ihr Gewalt über neun
Welten, dass sie denen Wohnung anwiese, die zu ihr gesendet würden
solche nämlich, die vor Alter oder an Krankheit starben" (Gylfaginning 34)
3000 Jahre vorher vergleichbar auch das Selbstverständnis des sumeri-
schen Königs Gilgamesch (Schott) Bei seinem Aufbruch zum Zedernwald
sagt Gilgamesch:
" Einen Kampf besteh ich, den ich nicht kenne,
Einen Weg befahr ich, den ich nicht kenne."----
-" Einen Namen, der dauert, mir will ich ihn setzen"
Kommt es nicht darauf an für was man kämpft sondern nur wie man kämpft ?
Das Selbstverständnis einer ruhelosen Kriegerkaste? Einer Kaste, deren
Ehrenkodex Enkidu als Freund vom Gilgamesch nicht gerecht werden
konnte , weil er sich im Kampf fürchtete.?
" Freund wer da fällt in der Schlacht, ist glücklich,
Ich aber dulde Schmach im Sterben."
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Die RINDERZEIT* in der Sahara
Der Krieg als Bildmotiv in der prähistorischen Kunst Nordafrikas .(Müller-Karpe,A.)
"In der Felsmalerei der Sahara tritt mit der neolithischen sogenannten Rinder-
zeit (um 4000 v Chr.) unvermittelt ein völlig neues Motiv auf: Der bewaffnete
Kampf zweier Gruppen von Menschen miteinander. Damit kommt erstmalig
ein Thema zur Darstellung, das bis dahin im Repertoire der Künstler fehlte.
Weder in der ältesten der saharischen Felskunst, der Wildtier- oder auch
gerischen Phase ( bzw. sogenanten *Bubaluszeit*) noch der sogenannten
Rundkopfphase kennen wir gravierte oder gemalte Bilder, in denen das
Thema * Krieg* wiedergegeben wäre. Der auffallende Befund dürfte kaum
einen Zufall der Überlieferung widespiegeln, sind doch tausende vorrinder-
zeitliche Darstellungen erhalten. Dem Aufkommen des Themas *Krieg* in
der Kunst Nordafrikas kommt som t eine besondere Bedeutung zu, die
zweifellos über einen *modebedingten * Wandel von Darstellungsmotiven
hinausgeht. Allem Anschein nach spiegelt sich hier ein tiefgreifender Um-
bruch in der menschlichen Gesellschaft wider - eine historische Zäsur."
![]()
Bemerkenswert die Baby-Trinkflasche (http) Holland Trichterbecherzeit
![]()
Zeitgleich eine Baby-Trinkflasche auch in Nordafrika (Baumgärtel)
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In diese Zeit passen die nordafrikanischen Megalithgräber , Steinkreise und Schiffe mit hohen Bug- und Hecksteven mit Vogelköpfen
Felsbild in der Farbe verbrannter Erde. Tassili
"Ein Boot in der Wüste, die früher vermutlich von Seen bedeckt war
(Zeichnung nach einem Foto vonH.J. Hugot 1974 "
Anati.E. Höhlenmalerei 1997
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Milch in Ägypten
Helck,W. und Westendorf,W. Lexikon der Ägyptologie 1986
Milch wird als Alltagsgetränk im Vergleich zum Bier selten erwähnt .Frisch-
milch scheint vor allem Kleinkindern vorbehalten gewesen zu sein. Sauer-
milch spielte an Stelle von Käse eine gewisse Rolle. Bei den Beduinen war
eine Art Joghurt verbreitet; die Weiterverarbeitung zu Butter war wohl
unbekannt.Vom AR an finden sich Darstellugen des Melkens, das zumeist im Freien
von Männern vorgenommen wurde und bei dem man der Kuh die Beine
fesselte.Häufig wird Milch als Totenspeise in den Opferlisten und Opferformeln
genannt. Der Reinigung diente das Ausgiessen von Milch vor dem Sarg-
schlitten und der Wunsch des Toten nach der weissen Milch der ´Hesatkuh´..
In griechischer Zeit werden gelegentlich Tiere in Milch ertränkt und dadurch
vergöttlicht. Das Libationswasser (Lebenswasser) wird als Milch der Isis
(Hathor) verklärt und soll den Toten in den Zustand eines Kindes versetzten
d.h.´verjüngen´. Dem König wird durch das Säugen durch Göttinnen Gottes-
kindschaft und der Anspruch aufs Königtum vermittelt. Von der Milch der Isis
lebt nicht nur das neugeborene Königskind und der neugekrönte Herrscher,
sondern auch der als Osiris wiedergeborene König.Für den Tempelkult ist Milch sowohl als Opfer als auch der Ritus des Löschen
der Fakeln mit Milch von Bedeutung Offensichtlich hatte die Milch einen hohen
mythologischen Stellenwert, mit einem stärkeren realen Bezug zur prädynas-
tischen Zeit."
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Anati, E. Höhlenmalerei 1997
horn-sued 14.09.04 up ,09.07 up
Baumgärtel, E.,. Dolmen und Mastaba. Der Alte Orient, 1926
Baumgärtel, E., The cultures of prehistoric Egypt 1960.
Erman, A., Die Religion der Ägypter 1934
Helck, W., Geschichte des Alten Ägyptens (Handbuch der Orientalistik, 1968)
Plenderleith, H.J., in Woolley S.284 ff
Schott A, von Soden W. Das Gilgamesch Epos, Reclam 1958
Moortgat, A., Die Entstehung der sumerischen Hochkultur, 1945
Witter, W., Die Kenntnis von Kupfer und Bronze in der AltenWelt, 1938
Woolley, C.L., Ur-Excavation, The Royal Cemetry,1934
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