Das Horn und die Sonnen-Sprirale
Vermutung : Ein Symbol nordeuropäischer Rinderhirten, denn bereits am
Anfang, zum Ende der Eiszeit erscheint die Kuh
Edda. Da fragte Gangleri: Wo wohnte Ymir ? 0der wovon lebte er ? Har antwortete, als das Eis auftaute und schmolz, entstand die Kuh, die Authumla
Offensichtlich konnte Ymir Milchzucker verdauen.Ymir wurde getötet und aus seinen
hieß, und vier Milchströme rannen aus ihrem Euter, davon ernährte sich Ymir
Kochen entstand die Welt s.u.) Gylfaginning 6
Diese Erzählungen wurden ca 10000 Jahre anch dem Ende der Eiszeit aufgeschrieben.
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Das Verbreitungsgebiet des Hornes und der Spirale als Statussymbol
umfasst Ägypten, Sumer, Kreta, Mykene, Sardinien , Zypern, Griechen-
land, Dänemark, Angelsachsen. In welchem Kontext ?
Schwierig, aber eine Hilfe bei der Suche nach einem Kontext:
Spirale und Horn sind oft gemeinsam nachweisbar
Religiöse Symbole gründen im Ursprung auf Objekten der Natur .Symbole
einer Naturreligion könnten demnach Hinweise geben auf das Ursprungs-
gebiet des Glaubens ."Je nach dem Land in dem ein Volk wohnt, und je
nach dem Leben das es zu führen hat, wird sich dann auch seine Religion gestalten. An der Küste des Meeres sieht sich die Welt doch anders an, als
in einem Urwald oder in der Steppe."(Erman)
Ein Donnergott entsteht nur in einem Land mit Gewittern, aber die Midgard- schlange oder > ihre Schwester <, die ägyptische Apophis können kaum
als `Weltmeerschlangen´ in der Sahara oder am Nil erdacht worden sein
----------------------------------------------------------------------------------------------Wenn Spirale und Horn gemeinsam in einem Kulturgebiet nachgeweisen
werden dann erscheint es naheliegend aus zwei Gründen ein gemeinsames Ursprungsgebiet zu vermuten.1) Die Spirale als Symbol der Sonnenbahn deutet auf eine sonnenarme
Gegend, vermutlich mit einem bedrohlichen Winter.
2) Das Horn deutet auf ein > Weideland< für Hornträger.
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Gesucht wird demnach ein Weidegebiet (Horn) in einem
relativ sonnenarmen Land. (Spirale) Das *neolithische* Dänemark der westlichen Ostsee würde den gestelten Bedingungen entsprechen.(klick) ca. 8000 post magdalenisch .
Hörner
Der vermutete Ursprung der Sonnenreligion wurde bereits vorgestellt. Die
gleichen Fragen bei den Hörnern. Die Oberschicht trägt in Europa und im
Vorderen Orient. Hoerner. Warum ?
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Sumer, Ur Sumer 2200 v.. Sumer 2100v..
Hörner? Das Horn ein Symbol der Oberschichten? Ein Königszeichen?´
Naheliegend eine Vermutung: Eine kulturprägende ´Rinderreligion´ wird nur
in einem Gebiet entstehen können, in dem Menschen nicht durch Jagd oder Landwirtdshhaft überleben sondern durch eine optimalere Bodennutzung,
durch Rinder, friedlich wiederkäuend auf satten Grassflächen.
D.h. gesucht wird im Neolithikum ein fruchtbares Weidegebiet für Rimder.
Damit wird das mögliche Ursprungsgebiet von Rinderhirten, die Kuh und
Sonne verehren klimatisch eingegrenzt.
Dieser Hörner-Kult muss in einem Gebiet entstanden sein, in dem
Rinder eine kulturprägende Bedeutung hatten.
Ägypten und Sumer waren weder in der Steinzeit noch heute optimale, natür-
liche Weidegebiete für Rinder. Die Hornsymbolik in diesen Ländern müsste
demnach andere Ursprünge haben.Nachweislich optimale Bedingungen für eine Viehwirtschaft bietet im Norden
das Megalithgebiet der westlichen Ostsee und vermutlich das heutige Watten-
meer der Nordsee.
Guter Boden, feuchter Westwind, milde Winter in einem fur Landwirtschaft
bereits subkritisch kühlem Klima. Eine flächendeckende Landwirtschaft
ist im Neolithikum und in der Bonzezeit im Norden archaeologisch nicht nachweisbar. (und für micht nicht vorstellbar).---------------------------------------------------------------------------------------------------------
Klima und Bodengüte haben sich seit dem Neolithikum in diesem Gebiet
nicht wesentlich verändert. In der Bronzezeit war es lediglich etwas wärmer
als heute, zudem ist der Meeresspiegel gestiegen. Das neolithische Gebiet
des fruchtbaren Watts ist heute weitgehend überflutet
Hypothese
Im Neolithikum ermöglichten *dänische* Weiden eine ökonomisch vorherrschende* Viehhaltung. Es waren zumindest auf den Inseln kaum umherziehende Nomadenl
Problem: Welche archäologischen Spuren hinterlassen
neolithische Rinder hirten ?
Lediglich Hörner sind in Dänemark archäologisch nachgewiesen, aber
Hörner symbolisieren vermutlich einen bodenständigen Mythos, den
christliche Missionare mit Gewalt bekämpften. Sie mögen Hörner nicht als Statussymbol auf den Köpfen von Menschen. Hörner gehören auf den Kopf
des Teufels.
Helgoland, nach Jürgen Spanuth das Zentrum von ATLANTIS
Adam von Bremen beschreibt ein "Heiligland" (Helgoland). Er setzt es
gleich mit"Fosetisland". Seine Quelle " Das Leben des heiligen Willibrord",
(s. P.S.)dessen Verfasser ist der Angelsachse Alkuin .(gest. 804) .( Zeitgleich
mit Bonifatius, dem ´Missionar der Deutschen)
Auf der Insel Fosetisland an der Grenzscheide zwischen Friesen und Dänen
sollen sich die Heiligtümer (Fana) des altgermanischen Gottes Fosete
befunden haben. Auf der Insel soll Willibrord die heiligen Kühe des Fosete geschlachtet habenNeben der ´heiligen´ Kuh gab es auf Helgoland auch eine Verbindung zur
Sonnenreligion .Auf der Insel wurde in einem Steinkistengrab aus der älteren Bronzezeit das Skelett eines Mannes gefunden. Zwei goldene Scheiben mit
Spiralen lagen zu beiden Seiten (Siebs)
Bonifatius fällt 724 eine heilige Eiche und wird achzigjährig von den Friesen erschlagen. Die Irminsul wird um 772 durch Karl dem Grossen zestört.
Spanuth ist der Meinung, dass dieses Helgoland das Zentrum von Atlantis
gewesen soll
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Soweit die Archäologie. Es fehlen im Norden neolithische Fakten
Die Biologie hilft weiter.
Milchzucker
Darwins´s Theorie drängt nach der > blonden< Rachitis - Hypothese zum
zweiten Mal in die neolitische *Beweisführung * im Norden, denn mit der Milch
kommt der Milchzucker ins Spiel mit einem Enzym, der Laktase.
Calzium
Problem
mit Milchzucker gekoppelt :
Woher stammt in der Nahrung der Rentierjäger das zum
Knochenbau benötigte Calzium, immerhin 1000 mg/Tag.
Problem: Raubtiere als reine Fleischfresser müssen Knochen zerbeissen und verdauen.
Habe versucht meinem langjährigen Hund einen Knochen vom Teppich wegzunehmen und
zur Schnonung des Teppiche in seinen Korb zu legen. Ich versuche es nicht noch einmal.
Er hat den Knochen auf dem Teppich >verdaulich< zerkleinert.
Waren Rentierjäger quasi Raubtiere ?
Zerkauten sie Knochen oder tranken sie MIlch ?
Die Post-Magdalénier- Proto Germanen hatten allen Grund
die *lebenerhaltenden* Rinder zu verehren.
( und sich im Winter sich nach der Sonne zu sehnen)
--------------------------------------------------------------------------------------------------------Das Leben des heiligen Willibrord von Alkuin.
übersetzt von W.Wattenbach 1941
"Und während der fromme Prediger des Wortes Gottes auf dieser Reise sich
befand, kam er an die Grenze zwischen den Dänen und den Fresonen zu einer
Insel, welche nach einem Gott Fosite, den sie verehren, von den Bewohnern Fositesland genannt wurde, weil auf ihr Heiligtümer dieses Gottes erbaut
waren. Dieser Ort wurde von den Heiden mit solcher Verehrung betrachtet,
daß keiner von ihnen etwas von dem Vieh, welches dort weidete, oder von
anderen Dingen zu berühren wagte, noch auch aus der Quelle, welche dort
sprudelte, das Wasser anders als schweigend zu schöpfen sich erlaubte.
Dorthin wurde der Mann Gottes durch einen Sturm verschlagen und blieb
einige Tage da, nachdem der Sturm sich gelegt, günstiges Wetter zur Fahrt
wiederkehrte.
Er verachtete aber die thörichte Scheu vor der Unantastbarkeit jenes Ortes
und fürchtete nicht den wilden Sinn des Königs, welcher jeden Verletzer der Heiligthümer jenes Ortes dem grausamsten Tode zu weihen pflegte, sondern
taufte drei Menschen in jener Quelle unter Anrufung der heiligen Dreieinigkeit,
und ließ von dem Vieh, welches dort weidete, zu seinem Bedarf schlachten.
Als die Heiden das sahen, glaubten sie, daß sie entweder in Wahnsinn
verfallen oder durch plötzlichen Tod zugrunde gehen würden. Da sie aber
sahen, daß ihnen nichts Übles widerfuhr, ergriff sie Schreck und Staunen,
sie berichteten jedoch dem König "Rabbod", was sie gesehen hatten."Erman, A Die Religion der Aegypter 1934
Siebs und Wohlenberg Helgoland und die Helgoländer 1953
Spanuth, J. Die Atlanter 1976horn-nord 14.09.04 update
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weiter Hoerner im Sueden. Milchkühe am Nil und Euphrat ?
Hoerner als hoechstes ´Statussymbol´ auch in Aegypten und Sumer
Problem: Es fehlt das natuerliche Weideland.
etr