Dolmen, griechische Tempel und gotische Kathedralen
Symbole des Kosmos ?
Im Vorderen Orient gab es eine religiöse Vorstellung, die Tempel und
Schöpfung miteinander verbindet.
Der berühmte Tempelturm zu Babylon heisst Etemenanki
" Das Haus, das Fundament von Himmel und Erde ist" http://www.livius.org/es-ez/etemenanki/etemenanki.html
Der Boden des Tempels stellt die Erde dar, die Decke verkörpert den Himmel.
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Problem Eine solche Konstruktion des Kosmos wird überliefert in den
Im folgenden der Versuch eine gemeinsame "Naturreligion" in Europa und dem Nahen Osten zu begründen.
Pyramiden Texten und angedeutet auch in der Edda.
Verdacht : Kulturell verwandt trotz 4000 Jahre dazwischen?
-------------------------------------------------------------------------------------------------------Verwendet werden im ägyptisch-europäischen Gedankenspiel die folgen-
den sieben " kosmischen Häuser".
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Schleswig- Holstein Deng Hoog ,Sylt 2600-2200 v.Atreus Mykene 1300 v.
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Pyramide des Djoser 2700 v Dorischer Tempel 500 v. Pantheon, Rom 120 Gothik 1200
Kannelierte Proto dorischeSäuen
Pyramide Symbol des Urhügels
Der Tempel wird zum Kosmos im kleinen. Möglich, dass es eine gemein-
same europäisch - vorderasiatische Vorstellung des Kosmos gegeben hat.,
dann könnte eine Verbindung bestehen zwischen1) Deng Hoog als kosmisches "Steinhaus" unter einem "Urhügel"
2) den agyptischen Gräbern in oder unter den Pyramiden als Urhügel
3) den griechischen Tempeln mit den Himmel tragenden Säulen
4.) dem Pantheon in Rom
5.) den Säulen mit floralem Kapitell in allen gotischen Kathedralen.
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Die Architektur des typisch dorischen Tempels
1.) Säulen tragen ein Giebeldach
Das Dach bildet über den Säulen ein Dreieck (Pediment)
2.) Die dorische und ionische Säule
3.) Der Tempel steht auf einem 3-stufigen Sockel, Krepis.
Die Säulen stehen auf der obersten Stufe, dem Stylobat
H.)Hieroglyphe, Urhügel (Thronsockel von Osiris, Isis ). )
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Giebeldach Giebeldach und Pediment
Es gibt Hinweise, dass Giebeldach und Pediment bei Griechen und Römern
ein gewichtiges Statussymbol waren
1.) Die dorischen Spartaner opferten nach gewonnener Schlacht 456 v.einen
goldenen Schild dem Zeus. Der Schild wurde im Giebel angebracht. (Pausanias)
2) Kritias beschreibt die Tempel der Atlanter." Das Äussere des Tempels
war bedeckt mit Silber, mit Ausnahme des Giebels. Der war vergoldet"
3) Noch in römischer Zeit bestand eine religiöse Verbindung mit dem Giebel.
Es gab eine Auseinandersetzung zwischen Cicero und Caesar. Der Grund:
Caesar hatte sein Haus mit einem Giebel versehen. (Kaehler)
4) Nach der Ermordung von Caesar wurde im Senat diskutiert, ob sein Grab
durch einen Giebel hervorgehoben werden sollte. (Neuburger 1919 zit.?)
In diesem Zusammenhang : Der First-Balken
eines Giebeldaches und
der Titel "the First" (Fürst) sind indogermanisch. -----------------------------------------------------------------------------------------
Urhügel
Krepis
Griechische Tempel wurden meist errichtet auf einem Hügel und / oder einer
dreistufigen Plattform (Krepis) Keine Schwierigkeiten mit dem Bau bevor-
zugt auf einem Hügel. Weithin sichtbar, hervorgehoben, ein Symbol der Macht.
Problem Warum zusätzlich als Baugrundlage eine sorgfältig gearbeitete Platt-
fom mit drei Stufen ? Ich habe keine mytholgische Erklärung gefunden
Vermutung: War die Plattform das Symbol des Urhügels ?
Ein Symbol des ´religiösen´ Anfangs ?
z![]()
a
b
c
Dep
heute s.P.s.)
d
e
f
a) Djoser
b) Zikkurat des Urnammu, Mesopotamien 2200 v.
c) Basis (Stylobat) des Zeus-Tempels in Olympia ( 470-456 v.) Es waren mit
mit 50 cm Höhe keine Trittstufen ! Als Eingang zum Tempel diente eine Rampe
d) Krepis, Hera-Tempel, Olympia c. 600 v. ( ~Ältester dorischer Tempel)
e) Unweit des Schlachtfeldes wo Kyros der Große 590 v. den Meder
Pasargadae schlug Hier wude er auch bestattet. Sein Grabmal in Form eines
rechteckigen Giebelhauses gegründet auf einem sechsfach gestuftem Sockel
f.) Delphi
Dep. Kretische "Doppelaxt" auf dreistufigem Sockel. (Krepis?) s. P.s
(Der Pantheon in Rom steht ebenfalls auf einer dreistufigen Plattform )
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Huldigungszene mit Kaiser Otto III (983 - 1002) (Katalog )
Denkbar, dass vorchristliche Symbole übernommen wurdena.) Das göttliche Jerusalem
b.) Dreistufige Krepis mit drei Säulen. Die mittlere etwas grösser
c.) Doppelspiralen, Urhügel mit Weltenbaum
d.) Am Gewand ein Band mit konzentischen Kreisen und Punkt in der Mitte
In Agypten Hieroglyphe für Sonne( Im Hintergrund die Probleme des Investiturstreites. (1075 - 1122)
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Spiralen Spiralen
Um 1000 entstanden im Norden christliche Kirchen in heidnischer Umgebung,
die Zeit der Sachsenkriege und der Wikinger. Die Irminsul, die Weltachse
der noch ´ nicht romanisierten´ Sachsen wurde 722 von Karl dem Grossen
zerstört. Man wurde, aus welchen Gründen immer, auch im Norden allmäh-
lich Christ. Letztendlich überzeugte wohl die gemeinsame Kraft von Kreuz und
Schwert. Vereinzelt überlebten in den neuen Kirchen alte heidnische Symbole,
u.a.die Sonnen-Spirale
Die Krypta von St.Servati in Quedlinburg. Heinrich I wurde 936 in der Stifts-
kirche beigesetzt. Heinrich ist der einzige nicht gesalbte deutsche König. Die
Königssalbung war noch nicht üblich, sie wurde erst unter Otto I. 936 eingeführt.
Problem
Ein christliches Begräbnis mit
kannelierten Säulen
floralem Kapitell
Doppelspiralen
Kapitell in der Krypta im Zeitzer Dom c. 1000. Doppel-
spiralen in den frühgotischen Krypten verweisen auf eine
Sonnenreligion .
Hatte die post-heidnische Oberschicht in dieser Zeit noch
vergleichbar kosmische Vorstellungen wie die Ionier?
1100 v
Oder gelangte die Doppelspirale über Byzanz in den Norden ? Denkbar, aber
diese Spiralen gab es bereits in grosser Zahl in der älteren Bronzezeit 1500 v.
im Megalithgebiet der westlichen Ostsee.
Problem:Fast alle ca.350 Vollgriffschwerter im Bereich der westlichen Ostsee zeigen im Griff Sonnensymbole, Konzentrische Kreise und Doppelspiralen
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Kreuz und Spirale Die Verbindung von Kreuz und Spirale
Lothar-Kreuz 10.Jh Goldblech auf Holzkern. 50 cm. Dom, Aachen. Das Kreuz ist
flächendeckend mit Spiralen bedeckt. Die Kreuzenden sind verbreitert als Kapi-
tell (?) ausgebildet. Die Spiralen ´wachsen´ aus den Edelsteinen heraus. n der
Mitte, im Zentrum der römischen Kaiser Augustus.(SpolieSeine Stirnbinde
ist im Nacken gekotet und mit Blättern besetzt. (klick)
Eine vergleichbare Häufung vonSpiralen auf einem mazedonischen Diadem 360![]()
Vergleichbare Entwicklungen in Irland. (Der Kreis Symbol eines " heiligen " Horizonts?)
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a b) Christus im Evangeliar des Gauzelin von Toul. Spätes 10.Jhd. Umgeben von
rechteckigen Spiralen (Meander)
c) Meander über einen Knoten miteinander verbunden.(Labyrinth s.u.)
d) Einer der Hauptstücke aus dem Schatz des Abtes Suger. Kelch bedeckt mit
Edelsteinen und Doppelspiralen. Einer der Hauptstücke aus dem Schatz des
Abtes In der Gotik des Abtes sind Edelsteine Symbole des verstärkten Sonnen-
lichtes.
Facit: Eine bildliche Verbindung von Christus, Kreuz und Spirale. Eine Symbiose
einer jungen, ´fremden´ christlichen Religion mit einer alten bodenständigen
Sonnenreligion in NW-Europa.
Beide Denkweisen mussten und konnten sich um 1000 noch tolerieren.
Die Spirale verliert. Lediglich in gotischen Kathedralen überlebt die Spirale als
´kretisches´ Labyrinth umfunktioniert, im Ursprung unkenntlich eingebunden in
die christliche Glaubenslehre (s.u.)
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Kathedrale
Die gotische Kathedrale
Problem : Wenn Tempel wirklich den Kosmos symbolisieren , dann bislang
mit einer bedenklichen Einschränkung. Der Innenraum einer christlichen Basi-
lika ist relativ dunkel. Belanglos. Das strahlende Sonnenlicht spielte in der
symbolischen Formung der Kirchen-Architektur offensichtlich keine prägende
Rolle, aber.
Die Gotik erscheint vom Licht durchflutet
Die Friedhofskapelle der Benediktiner Abtei Fulda. Der Abt Eigil ließ um 800
die Ecclesia rotunda bauen Die Krypta besteht aus einem kreisförmigen
Mittelraum, dessen Wölbung mit verlaufenden Graten auf einer Säule mit einer
Doppelspirale ruht. Der Fuß der Säule steht auf einer KREPIS `? Gedanklich
ein Vorläufer der 300 Jahre später folgenden gotischen Architektur ?Einwand: Die IONISCHEN SÄULEN in Griechenland ~500 v. sind ~1300
Jahre älter. Eine Kulturübertragung von Süd nach Nord wäre demnach
zeitlich möglich. Aber - Problem - die Spiralen auf den Vollgriffschwertern
der älteren Bronzezeit im Megalith-Gebiet der westlichen Ostsee ~1500 v.
sind ~ 2300 Jahre älter.
In gotischen Kathedralen erscheinen tragende Apostel als Teil der Säule. Eine
optische Verbindung von heidnischer Säule und Christus wäre aus missio-
narischer Sicht ´vernünftigt´. Die Säule wird missionarisch umfunktioniert.
Claudius als Biograph Eigils deutet die Säule als
Aegyl dachte die Christen als Gottes lebendigen Tempel,
Dessen Größe auf einer Säule, die Christus ist, ruhet, (s.P.S.)Verbindung mit Weltenbaum Irminsul
http://de.wikipedia.org/wiki/Irminsul
Christus,der das Weltall trägt
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Gotische Kathedrale
Über dem Portal ein Dreieck .Symbolisch getragen von zwei Säulenreihen
mit floralem Kapitell. Wie bei den dorischen Tempeln ist der Giebel erkenn-
bar ein symbolischer Bereich der Götter Hier Maria mit dem Kind.
..
Irminsul (Lebensbaum) zwischen Kreuzen und Sechsternen.Würzburg, 11.Jh.
Die ionische Säule ´trägt´ zusammen mit dem Kreuz das Firmament
Die Annahme einer das Firmament tragenden Weltsäule wird gestützt durch
die in der Gotik vorherrschende Ausbildung des Säulenkopfs mit ´pflanzlichen,
floralen Kapitellen. Möglich als Symbol des Lebensbaum.
Der Laubbaum als *Nahrungsbaum* in Verbindung mit Waldweide - Auerochs - Rinderhirten
im Norden ?
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Paris. Sainte-Chapelle, 1240. Ein gestirnter Himmel getragen von Säulen mit
floralem Kapitell. Die ´Gewölberippen´ sind Verlängerungen kleinerer Säulen,
die mit den Tragsäulen verbunden sind (sog.Dienste) Sie erscheinen vom Boden
ausgehend als Aste´ der Tragsäulen
Die Gewölberippen haben keine statisch notwendige Stützfunktion. Bomben-
angriffe 1945. Die Rippen fallen, das Gewölbe nicht.
x) Ein ´gewölbter´ gestirnter Himmel auch in Ägypten.(2400 v.) Ohne Licht.
Im Gegensatz zur relativ ´dunklen frühen Basilika werden die
Wände der gotischen Kathedrale durchbrochen von grossen
Fenstern. Die Sonne kann eintreten und die Kathedrale erscheint
dem Gläubigen von Licht durchflutet. Vergleichbar den offenen
dorischen Tempeln oder dem dominierenden Licht des ´Auges´
im Pantheon in Rom.
Der gotische Kosmos erstrahlt.
Weltenbaum
Problem:
Alle Tragsäulen in gotischen Kathedralen haben ein florales Kapitell
"Die Grundform des gotischen Kapitells ist ein Kelch, dem in horizontaler
Reihung oder gegeneinander versetzt Blätter und Früchte aufgrund von Natur
- beobachtungen aufgelegt sind"
"Ikonologische Bedeutung "In einen anderen Bereich ist Sedelmeyer vorge-
stossen indem er den formal begründeten Baldachinraum zugleich als Abbild
des Himmelgewölbes gemäß spezifisch mittelalterlicher Vorstellung deutet, auf
die Gesamtbedeutung der Kathedrale als Abbild des Himmels zu sein"(Binding )
Eine andere Möglichkeit wäre eine Verbindung zur Weltachse, zum Lebens-
baum. Immerhin treffen sich die Götter in frühgotischer Zeit noch in der Welt-
esche Yggdasil .(Edda )
a) Kloster Lorsch, Hessen .800
b) Hagia Sophia, Konstantinopel 6.Jh. mit Doppelspirale und Zeichen des
Kaisers Justinian I
c) Sainte-Denis,Paris, 1140
d) Krypta St. Servatii 100 (s. o.)
Blätter und Blumen gibt es auch reichhaltig in der Aussenarchitektur. Troyes,Saint-Urbain Kreuzblume 1266 .
Reims, Wimperg mit Marienkrönung
Mantes Kathedrale, Anfang 14.Jhd.
Die Kreuzblume, auch Firstblume genannt, besteht aus einer der zwei Reihen
um einen polygonalen Stamm ( Kern, Stengel) , kreuzförmig angeordneter,
stilisierter Blätter (Blume), oben abgeschlossen mit einem Knauf ( Knopflen),
einer Blüte oder einer weiternen Reihe kleiner Blätter"
"Wie das Strebewerk dienen Wimperg, Fiale,Tabernakel, Krabbem und Kreuz-
blume ,Wasserspeicher an Baldachin zur Auflockerung und zur Ausbildung von
räumlicher Schichtung vorrangig am Aussenbau, aber auch im Innenraum und
Kleinarchitekturen von Ausstattungstücken, wie z.B Chorgestühlen, Altäre oder
Goldschmedearbeiten. Sie unterstüzen den Eindruck des hintereinander Auf-
wachsen der Geschosse, das Schweben, das Leichte" (Binding)oder, die gotische Kathedrale erhält - neben floralen Kapitellen im Inneren -
auch aussen florale Symbole..
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Kathedral- Schulen
Soweit die Gotik und ihre Kosmos-Architektur.
In gotischer Zeit verändern und ´ befreien´ sich die Denkweisen..Um 1000
kommt es in Mitttelfrankreichim Bereich der fruchtbaren Ile de France zu
einem wirtschaftlichen AufschwungEs entstehen lokale finanzkräftige Machtzentren.Der ´Bischof´ war der große Grundherr.Statussymbole werden benötigt und in Auftrag gegeben. Ein Wett-
kampf. Die französischen Kathedralen entstanden fast " gleichzeitig" Die doppelten Türme wohl Ausdruck wirtschaftlicher Stärke.(1130-1280)
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Das bisherige Bildungsmonopol der Klosterschulen bekommt Konkurenz
durch relativ offene Kathedralschulen in den Städten .
Die Klosterschulen beschränkten ihre erzieherischen Aufgaben auf den
inneren Kreis des Konvents und gaben das Wissen nicht weiter. Der Wille
zur Askese schneidet das Kloster von der Welt ab.Die Mönche haben allein
die Aufgabe zu beten, Gott in aller Abgeschlossenheit zu suchen.
Der Untericht gilt hinfort als Monopl der Kleriker. In erster Linie als Aufgabe
des Bischofs. Doch dieser ist viel zu sehr >>grand seigneur<<: Er thront an
den Höfen des Königs; man sieht ihn gepanzert als Anführer kriegerischer Feldzüge. Den größten Teil der Zeit überlässt er seine intellektuellen Funk-
tionen den Klerikern, den Kanoniern . Einer von ihnen erhält den Auftrag die
Schule zu leiten.Das Viertel neben der Kathedrale - das immer noch Kloster genannt wiird,
obwohl es ein offenes Viertel ist - füllt sich allmählich mit Scholaren. Eine Bewegung, in deren Verlauf die schulische Aktivität vom Kloster auf die
Kathedralen übergeht"(Duby)
Es wird in den Schulen der gotischen Kathedralen weniger gläubig disputiert.
Es wird zunehmend kritisch diskutiert. Aristoteles, Euklid,Ovid werden gelesen
Die Methode des rationalen Denkens verbreitet sich.
Abaelard, ein berühmter Lehrer:" Durch Zweifel gelangen wir zur Sache, und
durch die Sache erkennen wir die Wahrheit"; oder
:" Meine Studenten verlangen menschliche, philosophische Gründe; sie brau-
chen eher vernünftige Erklärungen als Behauptungen. Sie sagen,es sei unnütz
zu sprechen wenn man die Einsicht in das Gesagte nicht mitteilt, und niemand
könnte glauben, was er nicht zuvor verstanden habe "(Duby)Die gedanklich grenzenlose, - experimentell nicht kontrollierbare - Metaphysik
beginnt in der Gotik ihre suggestive Überzeugungskraft zu verlieren.
Eine allmähliche Befreiung der > verkümmerten< antiken Naturwissen-
schaften wird erkennbar. Die *Physik* der Natur kehrt in Europa ins philo-
sophische Gedankenspiel zurück.(und die Erde beginnt sich um die Sonne zu drehen)------------------------------------------------------------------------------------------
Mit der Denkweise verändert sich auch das Lebensgefühl.
In der Scholastik darf wieder gelacht werden,
obwohl Christus doch ausweislich in der Bibel nie gelacht hat. Der franzö-
sische König Ludwig der Heilige (1224-1270), offenbar angetan von der
neuen höfischen ´Lachkultur´ beschliesst, nur noch am Freitag nicht zu
lachen. (Goff)
Das missionarische Drohpotential einer geerbten Sünde schwindet .Im
´gotischen 12.-und 13. Jahrhundert erscheinen die Minnesänger mit ihrer Liebespoetik und
Franz von Assisi spricht mit den Vögeln und Blumen
"Nur in einer Zuwendung zur Natur, den wilden Tieren, der Frische der
Morgendämmerung, und den reifenden Reben konnte die Kathedralkirche
noch hoffen, die jagenden Ritter, die Troubadoure und den alten heidni-
schen Glauben an die Macht der Erdkräfte zu sich bekehren" (Duby)--------------------------------------------------------------------------------------------------------.
Von Spirale zur Doppelspirale über Meander zum Labyrinth
in gotischen Kathedralen
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zwei Meander drei Meander
Durch fächerartiges auseinanderziehen um einen gedachten Mittelpunkt ist
aus dem Meander, der rechteckigen Spirale, einfach ein Labyrinth zu kon-
struieren.
Ein bedenklicher Gesichtspunkt, denn wenn ein Meander eine rechteckige
Spirale ist, dann könnte ein Labyrinth den Lauf der Sonne symbolisieren
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Ägypten Negade 3200 v. Newgrange , Türstein 3200 v.
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Sonnensymbole Sumer, UR ~2600 v., Doppelspirale Gold
Thera 1600 v. Nordische Vollgriffschwerter 1500 v. griechische Keramik 750 v. Jesus Zeichnung gestufte Dreiecke ägypt. Pyramide-Urhügel s.o
g
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Cornwall Labyrinth at Rocky Vally
Ein seltenes Beispiel für ein klassisches Labyrinth in mittelalterlich kirchlicher
Umgebung. Kapitell einer Säule im Kreuzgang des Klosters San Benedetto in
Conversano, Italien . Die Bahn der Sonne als Doppelspirale und als Labyrinth
im Kapitell einer Säule
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Anfangs wurde die Sonne wohl direkt verehrt. Man kniete nieder und betete .
Dann wurde der
Dann wurde der jährliche Lauf, zeitlich numerisch bestimmt.
Stonehenge, Lunar- Solarjahr (56 Aubrey holes) .Himmelsscheibe Die Bahn der
Götter, ihr Verhalten wurde für alle anschaulich von Priestern berechenbar, vor- aussagbar.Die Verbindung von mehreren Doppelspiralen führt über den Meander zur Ent-
wicklung des Labyrinths. Ein kompliziertes " heiliges" Sonnensymbol , dass
einem Laien kaum in der Bedeutung nicht ohne "priesterliche" Hilfe zugänglich
ist.
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ProbPro Soweit wohl verständlich, aber
Was bedeuten Labyrinthe in gothischen Kathedralen ?Spiralen werden als Symbol des Sonnenlaufes gedeutet . Direkte Hinweise
auf Spiralen finden sich in den gotischen Kathedralen nicht (?), aber verwunder-
lich erscheinen Labyrinthe.
Nachweisbar u.a. in Ravenna, Lucca, Chatres, St.Quentin, Amien,Die begehbaren Symbole liegen im Eingangsbereich und nehmen mit einem
Durchmesser von 10 bis 13 Metern die gesamte Breite des Mittelschiffs ein.
Das Labyrinth ist in diesen gotischen Kathedralen nicht zu übersehen. (Savard)
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ST.Quentien Chatres Anfang 13.Jhd. Ravenna
Labyrinth 1495 Labyrinth 1540
In Amien Bodenlabyrinth und Doppelspirale
Problem:"Heidnische" Labyrinthe einer prähistorischen Sonnenreligion erschei-
Bedeutung aus heutiger Sicht
"In den grossen Kathedralen feierten die Christen am Ostersonntag mit einem
Labyrinth-Tanz die Auferstehung Christi und seinen Sieg über die Welt der
Sünde. Wie es die Regel gebot, überreichte ein Priester dem Dekan einen
Ball Der Geistliche stimmte daraufhin das Osterlied. " Singe das Lob dem
Osterlamme"an und schritt feierlich den Plattenweg ab. In der Hand den Ball
als Tribut an die Sonne .Die Gemeinde fasste sich an die Hände, bildete einen
Kranz um die heiligen Linien und tanzte einen Reigen."
"Leute, die sich die Pilgerfahrt nach Jerusalem nicht leisten konnten (also fast
alle), konnten mit dem Abgehen und Beten auf dem Labyrinth einen Ablass
erhalten."http Mag sein, aber
nen als großflächiges, begehbares Bodenlabyrinth in gotischen Kathedralen.
Ein missionarisch zu tolerierender und damit zeitlich begrenzter ´heidnischer´
Störfaktor ? Wird ein altes heidnisches Symbol im Hochmittelalter in den Kathedralen ´entschärft ´, umfunktioniert durch Übernahme in die Liturgie?
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Waren die gotischen Bodenlabyrinthe "bedacht störende" Statussymbole ?
Es ist die Zeit des Investiturstreites .(1075 - 1122)
Problem : Wer ernennt Bischöfe ?
Der Papst oder der europäische Hochadel,?
http://de.wikipedia.org/wiki/Investiturstreit----------------------------------------------------------------------------------------
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Renaissance
1400-1600 Die Zeit der Kathedralen war relativ kurz von 1130 - 1280, aber eine Wieder-
belebung des Labyrinths wird in der Renaissance (Wiedergeburt) nachweisbar.
Der Begriff der Renaissance bezeichnet als historische Epoche den Übergang
vom Mittelalter zur Neuzeit zwischen 1400 und 1600.
In kultureller Sicht eine Wiederbelebung antiker Ideale in Literatur, Philosophie,
Wissenschaft und Architektur. Ihren Ursprung hat die Renaissance in Italien, wo
es bereits entwickelte Stadtkommunen mit einem selbstbewußten Handels-
bürgertum gab.
click
Rathaus Gent (Belgien) "Friedenssaal" Labyrinth 1533
Der Name geht darauf zurück, dass hier1546 der Friedensvertrag zwischen
den Protestanten und den Katholiken Flanderns unterzeichnet wurdeDas ausgelegte Bodenlabyrinth ist im Muster ähnlich wie in der Abtei St.Bertin.
Bei beiden fällt das grosse Kreuz im oberen Teil auf, ein Hinweis auf die urs-
prüngliche Andachtsfunktion des Labyrinths.
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Zeitgleich entstehen im " protestantischem" Norden und England zahlreiche
Trojaburgen´.
Ursprung des Namens: Auf einer etruskischen Keramik neben dem Bild des
Labyrinths der Name Troja![]()
Steinreihen , Hecken und Rasenlabyinthe .
England 1660 Labyrinthtanz um einen Maibaum (1976 Dänemark) England 17.Jhd
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In gotischer Zeit gerät die Autorität der Kirche in Bedrängnis, zwischen die Mühlsteine weltlicher Macht. Der Papst muss im Selbstverständnis von allen Gläubigen Gehorsam verlangen. Er muss sich wehren.
Die Hörner der Milchgöttin Hathor bekommt der Teufel.
Zur Wintersonnenwende wird Christus geboren.
Die Feuer zur Sonnenwende werden zum Johannesfeuer umfunktioniert
In den Menhir wird ein Kreuz geschlagen.
Eine ´Inquisition ´ wird benötigt. (1232)
In der Sixtinischen Kapelle hilft der Teufel dem Fährmann beim Transport
der Seelen. Nach 4000 Jahren wechselt der Fährmann nur die Richtung.
Nicht mehr übers Meer zum heiligen Horizont, wo Götter geboren wurden;
sondern mit dem Schiff hinab zum Eingang der Hölle.
Mitteilung: Teufel und Fährmann arbeiten in der selben Fiirma.
Die höfische Jugend zieht aus, um den Maibaum zu errichten und mit dem
Maientanz den Frühling zu feiern.
"Das früheste schriftliche Zeugnis in Deutschland über einen Maibaum, der
ausdrücklich als solcher bezeichnet wird, dürfte ein Bericht des Caesarius von
Heisterbach sein über ein Vorkommnis in Aachen vom 1224,als der dortige
Stadtpfarrer vermutlich im Zuge eines politischen Machtkampfes zwischen der
freien Reichsstadt Aachen und dem Klerus einen vom Stadtvogt errichteten
Maibaum gegen den Widerstand der Bürger umlegen ließ, worau f diese als
Antwort einen neuen, noch höheren Baum setzten."(Schubert)
Denkbar eine Verbindung zur Irminsul ? Welche Bedeutung hat am
Maibaum der Kranz ? ( ´göttlicher´ Horizont ?)
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Problem
Wenn Spiralen - Labyrinthe Symbole einer alten Sonnenreligion waren , dann
könnte die christlicheTheologie im frisch missionierten Umfeld der gotischen
Kathedralen Teile dieser alten heidnischen Sonnenreligion übernommen haben.
Vermutlich nicht ´freiwillig´. (Symbole eines Machtkampfes ?)
Die christlichen Missionare mussten sich machtpolitisch dem Glauben von
schwer belehrbaren post-heidnischen Franken und Normannen anpassen, zumindest zeitweilig. Das" alte"Sonnenlicht wird behutsam im neuen Glauben eingebunden, letztendlich wohl ein Gründungsproblem denn
Das Problem bekommt einen´ Namen´
GOTT / Jesus ist das Licht
dazu
bereits Um 800 in Fulda der Hinweis
Christus, der das Weltall trägt.![]()
Augustinus (Bischof 340) Was man gegenwärtig die christliche Religion nennt, bestand schon bei den Alten und fehlte nicht in den Anfängen des Menschenge- schlechtes, bis Christus im Fleische erschien, von wo an die wahre Religion,
die schon vorher vorhanden war, den Namen der christlichen erhält.
Augustinus. Retractationes I,12,§ 3.
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gggtg gg ggg
War die Gotik - aus Sicht der Symbolik -
eine frankisch-normannische
´antiklerikal - protestantische ´
Variante des römisch- katholischen Christentums ?
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Es bleibt aber ein u n d Es bleibt ein grundsätzliches Problem wenn angenommen wird, dass
Gott als Baumeister die Welt berechnet
Biblemoralisee wohl aus Reims.13.Jh.
Wien, Oestrr.Nat.Bibl. Cod 2554)
Eine Gefahr, auf die Jeremias 31,37 eingeht
„ So spricht der Herr : Wenn man den Himmel oben kann messen und
den Grund der Erde erforschen, so will ich auch verwerfen den ganzen
Samen Israels, um alles was sie tun, spricht der Herr."
Eine göttliche Warnung die Welt und das Leben vornehmlich naturwissen-
schaftlich wahrzunehmen ?
(Pythagoras: Der ganze Himmel ist eine Harmonie und eine Zahl )Eine Warnung, die Kraft eines Glaubens durch Vernunft und Mathematik zu
mindern oder gar zu ersetzen ?
(Immerhin lehrt doch die Erfahrung, dass Glaube ´Berge´ fast versetzen kann )
Bernhard von Clairvaux in einer Streitschrift gegen Abaelard
"In der Kraft Gottes wurzelt unser Glauben nicht in den Hirngespinsten unserer
Vernuft " Pernoud
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DDas alte Problem einer Symbiose von Glauben und Vernunuft
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Binding, G. Was ist Gotik ? 2000
Duby,G. Die Zeit der Kathedralen. Kunst und Gesellschaft 980-1420, 1980
Goff, J . Das Lachen im Mittelalter, 2004
Hawkins, G.S. Beyond Stonehenge 1973
Kaehler, H. Der griechischeTempel 1964
Kidson,P Romanik und Gotik 1967
KLUGE Etymologisches Woerterbuch der deutschen Sprache 1989
Pernoud, R Heloise und Abaelard 2002
Saward,J Labyrinthe und Irrgärten 2003 (Labyrinths and Mazes of the World 2003)
Schubert, O. Der Maibaum (?)
Katalog zur Austellung >> Europas Mitte um 1000<< 2000
P.S.
In Stonehenge wird im dritten Jahrtausend v. die Bahn von Sonne und
Mond numerisch verbunden. Die Gotter werden in ihren Wanderungen
am Firmament mit Hilfe der Priester ´berechenbar´. Es entsteht das
Luna-Solar-Jahr.Ein gemeinsamer Wendepunkt von Mond und Sonne erscheint optimal angenähert nach
jeweils 56 Jahren .( 56 Aubrey holes, Hawkins)
Einen möglichen ´megalithisch - dorisch ´- philosophischen Hintergrund
formuiert 2000 Jahre später Pythagoras (~500 v.)
Alles ist über ´Zahlen´ miteinander verbunden.
>>Dinge sind Zahlen <<
>>Dinge existieren als Abbild von Zahlen<<
>>Die Elemente von Zahlen sind Elemente von Dingen<<
>>Der ganze Himmel ist eine Harmonie und eine Zahl<<
Metzler Philosophen Lexikon 1995
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------P.S 2Als die germanische Bevölkerung Nord- und Mitteldeutschlands durch die
irischen und römischen Missionare sowie die Zwangsmaßnahmen Karls
des Großen sich im 8. und 9. Jahrhundert dem christlichen Leben näherte,
waren die alten ´heidnischen´ Symbole noch lange allgegenwärtig.In der Krypta der Michaelskirche bauten die Mönche gegen 820 eine
kleine, stämmige, tragende de Mittelsäule , auf die sie den Rundbau der
Grabkapelle stützten.
Die runde Säule geht nach oben in ein Kapitell über, das nach
links und rechts Voluten aufweist, an eine ionische Säule erinnernd.
Es soll sich bei der Kapelle um den Versuch einer Nachbildung
der Grabeskirche in Jerusalem gehandelt haben .
Candidus Bruun schrieb eine Biografie des Gründerabtes Eigil in Versen.
Darin heißt es:
- Aegyl baute (daselbst) ein zirkelförmiges Kirchlein
- (wahrlich sehr fromm!). Auf einer unterird'schen Kapelle,
- Deren Umgangsgewölbe auf einen Pfeiler sich stützet,
- Steigt dasselbe über der Erde prächtig zur Höhe.
- Denn acht Säulen und Bogen tragen das kunstvolle Turmwerk.
- Dessen Dachung mit einem großen Steine sich spitzet.
- Aegyl dachte die Christen als Gottes lebendigen Tempel,
- Dessen Größe auf einer Säule, die Christus ist, ruhet,
- Und die als lebende Steine, meißelt und ordnet der Glaube;
- Dieser, tätig durch Liebe, kittet und fugt sie an Christum;..."
- (lebende Steine ?)
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"the Hall of the Double Axes," from the frequent occurrence
of this symbol therein. Not only does the sacred axe occur as a
more or less crude engraving on the stone blocks composing
certain pillars in the palace, but little models of it were found
associated with an altar, and, in the Dictaean cave,some miles
distant, several bronze specimens of the axe were discovered
in circumstances which show that they were votive offerings.
Sometimes the sacred symbol
was set up on a socketed pedestaltal
![]()
(three stepped Krepis ?)
(Symbol of Urhügels ?primeval hill
Fig. 9. Double Axe and Stepped Steatite Socket from Dictaean Cave.
(From Archæologia, by kind permission of the Society of Antiquaries,and Sir Arthur Evans)Griechisch-gotisch 14.09.04 up 09.07 up
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P.S.Krepis (Urhügel)
Beijing "Verbotene Sradt Peking
Poseidon Tempel Griechenland 5.Jh.v
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1.) Tempel auf einer dreistufigen Plattform (Krepis)
2.) mit einem Giebeldach
3.) getragen von einer Reihe von Säulen![]()
Delphi, Krepis ((Urhügel)
rund, wird mit > kreisförmigen< Stonehenge in Verbindung gebracht
Ein Kreis als Symbol des heiligen Horizonts ?
(.auf dem -aus ägyptischere Sicht - Götter geboren
werden )
Pyr. 1705 The reed-floats of the sky are set down for Re,
that he may
cross theron to the horizon, to the place where
the gods were born.
etr