Nordische Schwerter,
Spiralen, Kreter, Mykener und Dorer
Der Norden ein Technologie - Zentrum der Bronzezeit ?
1.) In der vorgelegten Indogermanen-Hypothese wird angenommen,
dass Gruppen von nördlichen " Post- Magdaléniern" das Megalith- Gebiet der westlichen Ostsee ab dem 4.Jahrtausend verliessen.
Über die Flüsse erreichten sie innerhalb eines Sommers die
Aegaeis. (Elbe, Rhein, Main, Donau)2.) Spiralen sind weitverbreite Symbole in Europa und im nahen
Osten. Spiralen werden als Symbol der jährlichen Sonnenbahn
gedeutet und in der Analyse als verbindende kuturelle Klammer verwendet.
Facit : Vermutet wird eine Sonnenreligion von Schwerträgern
im Gebiet der westlichen Ostsee, dem Mittelmeer und Kaukasus.
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a.) Verbreitung der älteren Megalithgräber im 4.Jts. v .im
Gebiet der westlichen Ostsee. Entlang der Westküste nur vereinzelt
Megalithgräber. (Almgren) Die Grenze bildet in der MItte die sandige
Geest, ausgewaschen durch die Schmelzwasser der letzten Eiszeit.
Verglichen mit der Ostküste ein relativ leichter Boden.Ohne Dünger
gut für Kartoffeln und Kaninchen.
b.) Griffzungenschwerter. Beginn der Urnenfelderzeit 1200 v. .(Cowen)
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Zinn Woher kam das Zinn für die BronzeschwerterZur Technik später.Vorab die verwunderliche Häufung von
Bronzeschwertern im Norden.
In Europa stehen zwei ergiebige Zinnvorkommen zur Wahl
1.) Das geschichtlich bekannteste Lager liegt in Cornwall. Abbau
2.) Zinn, Kupfer un d Eisen gibt es in Mitteleuropa im Erzgebirge
etwa seit 1000 v. .Die Phoenizier hatten Kenntnis dieser Lager-
stätten.Verbindung von Cornwall mit Skandinavien ? Die Schwerter
im Norden gefertigt mit Cornwall-Zinn ? (Afghanistan, http )
Über die Elbe und Saale mit dem Schiff ´bequem verbunden mit
dem Megalithgebiet in Nordeuropa. In diesem Zusammenhang
eine verwunderliche Mitteilung von
Herodot 3/115
"Das waren die Enden der Welt in Asien und in Libyen; ueber
das Ende von Europa gegend Abend zu kann ich aber nichts
mit Gewissheit sagen. Denn ich nehme nicht an, dass es da einen
Fluss gibt, den die Barbaren Eridanus nennen und der sich
ergiesst in das Meer nach Mitternacht, wo der Bernstein her-
kommen soll, auch weiss ich nichts von den Zinninseln, wo das
Zinn herkommt. Denn erstlich beweist der Name Eridanus
( nach Spanuth die Eider ) schon selbst, dass er hellenisch und nicht barbarisch ist, und irgendein Dichter hat ihn erfunden; zum andern
habe ich, trotz aller Mühe von keinem Augenzeugen erfahren
können wie das Meer beschaffen ist in jener Gegend in Europa
. Freilich kommt das Zinn vom äussersten Ende her und auch der
der Bernstein"Die frühe Verwendung von Zinn im Norden war vermutlich bedingt
durch eine relativ leichte Gewinnung von Zinn, denn im ´benach-
barten ´Erzgebirge liegt *Zinnsand*, als sog. Zinnseifen an oder
nahe der Erdoberfläche.Zinnseifen sind sekundäre Zinnlagerstätten, die sich in Tälern durch Verwitterung von sogenannten Zwittergängen und - stöcken gebildet haben. Es entsteht in Jahrtausenden vor einer Felswand eine ins
Tal führende Geröll-Sandschicht. In dieser Schicht liegt das Zinn
in kleinen Kügelchen.
Im Erzgebirge werden 1324"cynsifen" erwähnt. Das weist darauf
hin, dass zunächst kleine´Zinnkörner- SnO2 aus dem verwitterten Gestein ausgewaschen wurden. Die Zinngewinnung in den sogenan-
ten Zinnseifen ist bis etwa 1700 nachweisbar. Ab etwa 1560 ent- wickelte sich zusätzlichr der technisch aufwendigere Stollenberg-
bau.Bereits 1241/42 erscheint erstmals auf dem Metallmarkt in Köln
Zinn aus dem Erzgebirge als Konkurrenz zum englischen Zinn .
Noch 1988 wurde im Erzgebirge Roherz mit einem Zinngehalt von
2500 t (1,2% der Weltproduktion) gefördert. 1991 wurde der letzte
mit Erz beladene Hunt´ auf der Grube Altenberg gefördert
http://www.geodienst.de/erzgebirge.htm
Cornwall schliesst 1988.Der Weltpreis für Zinn war zu tief gesunken
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![]()
Spanuth verweist auf Kupfervorkommen im Felsen von
Helgoland. Kritische Übersicht http:------------------------------------------------------------------------------
Zurück zu den nordischen Schwertern.
Die Entstehung von Zinn-Sand bedingt erdgeschichtliche Zeit-
spannen. Demnach, wenn in historischer Zeit im Erzgebirge Zinn-
Sand vorhanden war, dann muss dieser oberirdische Zinn-Sand
zur Zeit der älteren Bronze-Zeit-~.1500 v. bereits vorhanden gewe-
sen sein . Zudem ist dieses Zinngebiet im Erzgebirge vom Norden
mit Booten ´bequem´ über die Elbe und Saale zu erreichen.Facit : Wer in der Kupferzeit im Erzgebirge nach Kupfer suchte
fand vermutlich auch die offen auf der Oberfläche liegenden Zinn-
seifen
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Die nordischen Vollgriffschwerter der älteren Bronzezeit (Ottenjann)
( Vorläufer der späteren
Griffzungenschwerter ~1200
v.)
Die Typen der
Vollgriffschwerter der älteren Bronezeit
~350 solcher
spiralverzierten Schwerter wurden im
Megalithgebiet der westlichen
Ostssee gefunden.
Ältere nordische Bronzezeit um 1500 v.
Beim Vollgriffschwert wird der Griff durch Nieten mit dem Schwert- blatt verbunden . Diese Nietverbindung ist bruchgefährdet, ist mecha- nisch weniger belastbar.
Vermutlich Schwerter als Statussymbol, nicht zum kämpfen.W erden mitt Beginn der Urnenfelderzeit ~1200 v. durch das Griffzungen-
schwert ersetzt (s.u.)
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Verwunderlich
Eine ´weltweit´ einzigartige Häufung von
Wachsaussmelzvefahren !
bronzezeitlichen Schwertern
Die frühbronzezeitlichen Vollgriffschwerter im Ostseegebiet sind nur
aus Hortfunden bekannt geworden . Die Mehrzahl der Vollgriff- schwerter der älteren Bronzezeit stammt aus Gräbern. Der Grund für
das plötzliche Ansteigen der Fundmenge in der älteren Bronzezeit könnte man in den verschiedenen Überlieferungsweisen suchen,
doch liegt die eigentliche Ursache in diesem Fall in dem Aufblühen einer eigenen nordischen Vollgriffschwertproduktion"
--Alle nordischen Bronzeschwerter mit hohlem Bronzegriff wurden
im sogenannten Wachsausschmelzverfahren gegossen.-----------Die Knaufplatten nordischer Schwerter zeigen als Ornament fast ausnahmslos Spiralen und Würfelaugen--" (Ottenjann)´
Problem: Die Schwerter zeigen entlang den Schneidflächen keine Gebrauchsspuren, wohl aber im Griff.
Es ist zu beobachten , daß bei nordischen Vollgriffschwertern an Schwertgriffen stärkere Abnutzungspuren als an den Klingen auftreten,
so daß bei punzverzierten Schwertern nicht selten die ursprüngliche Verzierung kaum noch freigelegt werden kann" Ottenjann)
Wodurch diese Häufung von Schwertern, die zum Kampf vermutlich
nicht verwendet wurden ?. War das Schwert vor dem Ausbruch der kriegerischen Urnenfelderzeit um 1200 v. im Norden vornehmlich ein Statussymbol ? Wenn ja, warum nur (?) im isolierten Norden ?
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Ein ´friedlicher´ Norden ?
Das isolierte Gebiet der späteren " friedlichen" (?) Wikinger.
Zugegeben wohl eine etwas verwunderliche Vermutung.
Archäologisch ist es bislang nicht möglich in den wenigen bekannten
Siedlungen hierachrchische Strukturen und "Fürstensitze“ sicher
nachzuweisen.
Auch die Streiäxte< und die >Streitaxtvölker< passen nicht.Der Fundstoff der Siedlungen ist zudem relativ einförmig und lässt
auf eine weitgehend egalitäre Gesellschaft schließen. Auch die Grab- beigaben deuten auf eher egalitäre gesellschaftliche Strukturen (Wiki)
Hypothese: Der vermeintlche > Frieden< könnte mit dem Entstehen einer isolierten Nordkultur begründet werden, einer Kultur der
isolierten
post-magdalénischen Rentierjäger.
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Homer gibt einen bedenklichen Hinweis.
Odysseus wird während eines Sturmes als Schiffbrüchiger im Land der Phäaken ans Ufer geworfen. Er fällt erschöpft in einen tiefen Schlaf.
(u.a. Spanuth bringt die Phäaken mit Atlantis in Vebindung )
Am nächsten Morgen kommt Nausikaa, die Tochter des Königs, um mit ihren Mägden am Fluss zu waschen. Odysseus erwacht, verlässt sein Versteck und bittet um Hilfe. Die Mägde laufen schreiend davon. Odysseus war nur spärlich bekleided.Ich würde mich schämen, nackend zu stehn in Gegenwart schöngelockter Jungfrauen
Nausikaa ruft die Jungfrauen zurück.
"Dirnen steht mir doch stille! Wo flieht ihr hin vor dem Manne? Meint ihr etwa, er komme zu uns in feindlicher Absicht? Wahrlich der lebt noch nicht und wird niemals geboren,welcher käme ins Land der phaeakischen Männer in Feindschaft, unsere Ruhe zu stören; denn sehr geliebt von den Göttern, wohnen wir abgesondert im wogenrauschenden Meere
am Ende der Welt und haben mit keinem Gemeinschaft.
" Denn nahe wohnet uns niemand"."Od.6/200,279 ff VossEine Gemeinschaft in Nord, West und Ost umgeben von einem Meer. Zudem im zweiten Jahrtausend noch ein relativ dünn besiedeltes Gebiet ohne den späteren Bevölkerungsdruck
Tacitus (16) "Es ist allgemein bekannt, dass Germanenstämme nicht in Städten leben, ja überhaupt nichts von untereinander verbundenen Wohn- sitzen wissen wollen..Sie.siedeln in einzelnen,von einander weit abliegen- den Gehöften. (Offensichtlich viel Platz. Viehhwirtschaft ?)
Man müsste mit dem Nachbaren einen Streit anfangen. Schwierig, denn dann trifft man sich vor Gericht auf dem Thing Hügel (Deng Hoog)
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Herodot über die Siedlungen nördlich der Alpen 4/13 "
" -------über diesen (wohnten) die Hyperboreer,die grenzen an das Meer. Alle diese, ausser den Hyperboreern bekriegten immer ihre Nachbaren"
Die Hyperboraeer werden in Zusammenhang mit Stonehenge erwähnt
Problem :Wozu ein Schwert, wenn nur Mitglieder einer Gemeinschaft bekämpft werden können?
Ein lebenlang herumtragen eines Statussymbols ?
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Post-magdalenische Rentierjäger > geliebt von den Göttern< mit einer traumhaft schönen, weil friedlichen Lebensperspektive.
Problem: Friedvoll , aber hoffnungslos langweilig.
Einen Kampf, den ich nicht kenne, bestehe ichKein Kampf aber Kühe melken und Milch trinken.
Ihr Traum
in einem Sommer über die Donau > gemütlich< bergab getragen in die Ägäis
und dann endlich
Einen Weg, den ich nicht kenne, gehe ich
Einen Namen, welcher dauert, will ich mir machen
Gilgamesch
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Griffzungenschwerter
Mit Beginn der Urnenfelderzeit um 1200 v. endet der ´ Frieden´ in Europa. . Es werden Schwerter zum kämpfen benötigt.
Die Vollgriffschwerter der älteren Bronzezeit um 1500 v. werden verdrängt durch mechanisch stabilere Griffzungenschwerter.
Die neuen Schwerter sind einfacher herzustellen. Der Griff entsteht
als zungenförmige Verlängerung des Schwertblattes. Griff und Schwertblatt aus einem Stück. Nietverbindungen sind nicht nötig.
1: Hojlandsvandet, Denmark; 2: Ruegen, Germany;
3: Mycenae, Greece;
4: Egypt; 5: San Benedetto in Perillis, Italy;
6: Annenheim, Carinthia, Austria; 7: Leoben, Steiermark, Austria; 8, 9: Fucino, Italy; 10: San Benedetto in Perillis, Italy
http://www.eclectichistorian.net/Griffzungenschwert
Gefundene Griffzungenschwerter :Zypern 9 , Vorderer Orient 29 Griechenland 29, Italien 100, Yugoslavien 130 (Drews)![]()
Seevölker. 1200 v. (Medinet Habu) Langes Hiebschwert. ( Mykene, Kos, Naxos, Zypern)
Robert Drews The End of the Bronze Age 1999
Summary by Michael McGoodwin, prepared 1999"(3) The Naue Type II sword (or Griffzungenschwert), originally made of bronze
and later iron, c. 70 cm long, having nontapering sides and a sturdyflange for
attaching to the hilt, and therefore optimized both for slashing as well as
stabbing or thrusting. It probably originated in the area from the eastern Alps
to the Carpathians in the 15 C ( the forerunner of the Naue Type II was called
the Sprockhoff Ia) and was cast in foundries rather than forged in smithies.Its
superior design led to its rapid dissemination in the eastern Mediterranean,
once introduced c. 200, though it did not appear there before. A find of these
swords in Ugarit had been previously misdated to the 14C based on surrounding
sherds but more likely constitutes a hoard buried during the final emergency
there c. 1185."
Griffzungenschwerter Mykene Nordfunde Rumänien
Mykene 1 Mouliana (Kreta) 2 Metaxata Kephallenia 3 Diktäische
Grotte, 4 Mykene, 5 Delphi, 6 Olympia, 7 Diakata Kephallenia,
8 Jalysos, 9 Diktäische Grotte
Funde aus der Katastrophenzeit der mykenischen Kultur. Milojocic zit. Spanuth
Nordfunde 1 Boslunde, Dänemark 2 Seelwig, Krs.Dannenberg
3 Wehdel, 4 Hoilandsvandet,Dänemark 5 Frankfurt/Oder 6 Ülzen
7 Friedeberger Hütte, 8 Slate,Krs. Parchim 9 Dobbin Krs. Güstrow ( Nordische Bronzezeit und frühes Griechentum Sprockhoff,1954 )
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Eisenfunde
(13.-8.Jh.v.)
im Norden
Die
auffallende in Europa einzigartige Konzentration
von Bronze-
schwertern
der älteren und mittleren Bronzezeit im Norden deuten
auf eine mögliches
spezifisch-technisches Entwicklungsgebiet im
Norden (z.B. auch die genialen Klinkerboote)
Zumindest in historischer Zeit hatte die Eisengewinnung im Erz-
gebirge wirtschaftliche Bedeutung. Die Marmore werden von
Eisenerzablagerungen begleitet. Das ursprügliche Erz ist Spatei-
senstein sog. Weißerz . In den oberen Bereichen der Erdfläche hat
sich Brauneisenstein gebildet Oberflächlicher ´Brauneisenstein könnte ein möglicher Rohstoff gewesen sein. http://www.bayern-fichtelgebirge.de/bergbau/
a3
3
b
a.) Frühe Eisenfunde und Ausbreitung der Kenntnisse der Eisen-
gewinnung.
Bislang vermuteter Ursprung und Ausbreitung der Kenntnis siehe
Pfeilrichtung vom Nahen Osten in Richtung Norden aber gehäufte´
Funde im Gebiet der westlichen Ossee. (Rieckhoff)
b.) Verbreitung der aus Eisen gefertigten Schwerter vom Typ
Mindelheim´Hypothese: Die Eisenschwerter könnten die technisch ´logische´
Folge der Bronzeschwerter gewesen sein. Logisch weil beim
Suchen im Erzgebirge neben dem Zinn auch das ´obenliegende´
Brauneisenstein vom Prospektor vermutlich nicht übersehen
werden konnte. Die bronzezeitlichen Prospektoren kannten die
Technik und die Möglichkeiten des Verhüttens von Kupferverbin-
dungen. Warum im Norden nicht neben Kupfer und Zinn mit
heimischen Raseneisenerz oder Brauneisenstein aus dem Erz-
gebirge experimentieren? (s.P.S.)
Die Häufung im Norden bietet lediglich einen Anhaltspunkt, aber
keine weiteren Hinweise auf die mögliche Richtung der Ausbrei-
tung, aber die Dorer könnten weiterhelfen. Sie erscheinen um
1100 v. in Griechenland
Der Ursprung der Dorer und die Gründe für die Dorische Wande-
rung ist unsicher. Nach Spanuth kamen sie aus dem Norden
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Die Dorer Die Dorer kämpften um 1200 v. mit Schwertern aus Eisen
"The invading Dorians had a relatively low cultural level, and their
only. major technological innovation was the iron slashing sword"
Enc.Britannica)Jerm. 15,12 " Meinst du nicht, dass etwa ein Eisen sei, welches
könnte das Eisen und Erz von Mitternacht zerschlagen ?"
Wenn die Dorer mit Eisenschwertern aus dem Norden gekommen
sind, dann naheliegend eine bereits entwickelte Eisenbearbeitung
im spätbronzezeitlichen Norden zu vermuten, einem Gebiet mit
entwickelter Bronzetechnik in ´Nachbarschaft´ das Erzgebirges
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Bedenklich, dass gleichzeitig mit den Dorern um 1100 v. im Mittel-
meer die Seevoelker erscheinen. Sie attackieren über See
Ramses III. Die Konstruktion ihrer Schiffe ist typisch für nordische
Klinkerboote. Die Seevölker könnten aus archäologischer Sicht
zur See fahrende Post-Megalithiker gewesen sein, zumindst mit
den Dorern verwandt.
Um 700 v. werden im Mittelmeergebiet ´phönizische´ Langschiffe
nachweisbar. In der Form ´identisch´ mit den späteren Wikinger-
schiffen (Khorsabad, Sargon II)
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Spiralen
Griechische
Vasen, dorisch-geometrische
Zeit (1100-700 v.)
a.) Neben kreisförmigen Sonnensymbolen Meander. Diese recht-
eckigen Spiralen dominieren die frühen Griechischen Vasen. .Sie
werden u.a als künstlerisches Formmittel gedeutet, aber auch als
laufende Hunde".
Für mich ein Problem: Das dominierende Symbol der geo- metrischen Zeit wirklich nur ein künstlerisches Formmittel, um
freie Flächen auszufüllen?
b.) Konzentrische Kreise, tangential verbunden, vergleichbar den
Kreisen auf der Sonnenscheibe von Trundholm und den nordischen
Vollgriffschwertern.
c.) Das getreppte Dreieck in der Mitte ist das ägyptische Symbol
für den Ur-Hügel .(Krepis)
Ein Kreis mit Punkt ist die ägyptische Hieroglyphe für SONNE.
Die Symbole werden um 500 v. mit Beginn der hellenistischen Zeit
von den ´orientalisienden´ Bildern verdrängt. Ausdruck eines Kultur-
kampfes ? (Physik gegen Metaphysik ?)
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Problem:
Die technischen Spuren und vor allem die Spiralen lassen sich >zeitgleich< auch im Mittelmeergebiet nachweisen.Kreta
In der Vor-Palast Periode (2600-2000 v.) erscheinen auf Kreta neue Siedler mit Kenntnissen in der Bronzetechnik Eine schnelle Entwick-
lung von sozialem und wirschaftlichem Leben wird erkennbar"
( Sakellarakis)
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"fein getriebene goldene Platten umschliessen diesen bronzenen Schwertgriff aus dem 15.Jh. v.Chr. Der Griff ist 25 cm lang und
bisher der grösste, den man in einem mykenischen Grab gefunden
hat. Entdeckt wurde die Waffe in einem Fürstengrab auf der Insel Staphylos" (Casson)
s.P.S.Die Spirale im Ursprung Symbol einer nordischen Sonnenreligion ?
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Almgren,O. Nagrasvensk-finska stenalders problem.
In Antikvarsik tideskrift för Servergi Bd.XX
Broholm, C. Anthropomorphic Bronze Age Figures in Denmark. Acta
Archaeologica 18,1947
Casson, L. Die Griechischen Eroberer 1981
Cowen, J.G in Struve, K.W. Geschichte Schleswig-Holstein Bronzezeit
Periode I bis III, 1971
Taf.32 Verbreitung mitteleuropäischer Schwerter vom
Nenzingertyp (gemeines Griffzungenschwert)nach
J.G Cowen, H. Müller-Karpe und E Sprockhoff.
Cowen, J.G. : Einführung in die Geschichte der bronzenen Griffzungenschwerter in Süddeutschland. In: Bericht der Römisch-germanische Kommissiondes
deutschen archäologischen Instituts Bd. 33 (1955), S. 52-155
Drews,R. The End of the Bronze Age 1999
Summary by Michael McGoodwin, prepared 1999
Georgien . Schätze aus dem Land des Goldenen Vlies, Bochum 2001
Ottenjann,H. Die nordischen Griffzungenschwerter der älteren und
mittleren Bronzezeit Roem. Germ. Kommission, Bd.30 1969
Rieckhoff,S.und Biel,J. Die Kelten in Deutschland 2001
Sakellarakis, J.A. Herakleion Museum, 1983
Spanuth J. Die Atlanter 1976
Sprockhoff,E. Die germanische Griffzungenschwerter, 1931
Sprockhoff, E. Nordische Bronzezeit und fühes Griechentum, Mainz 1954
Willms; Der Keltenfürst aus Frankfurt: Macht und Totenkult um
700 v.Chr Beitrag von Nils-Jörn Rehbach, 2002
12.11.04 Schwerter-Spiralen
20.05.05
P.S.
F. Nikulka et al. Zur Genese der Eisenmetallurgie in Nordwest- deutschland. -
Die Rennfeueröfen von Heek-Nienborg, Kr. Borken.
Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland 23, 2000, 59-105.
file:///C:/Daten/megalith/www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte/nikn1.html
"Angesichts der für Nordwestdeutschland verfügbaren Belege muß
damit gerechnet werden, daß in der Region und wohl auch in den westlichen und östlichen Nachbargebieten bereits seit Beginn der Eisenzeit geschmiedet und auch verhüttet worden ist Es erscheint
daher angebracht, die Möglichkeit einer frühen autochthonen
Genese der Eisenmetallurgie zumindest stärker in die Diskussion einzubeziehen, auch wenn die Quellengrundlage alles andere als befriedigend ist, und obwohl sich diese Auffassung nicht mit der für
den nordwestdeutschen Raum dominierenden Theorie des Techno-
logietransfers aus dem Bereich der Hallstattkultur in Einklang
bringen läßt".
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