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Die Himmelsscheibe, Pyramiden Texte, die kretische Doppelaxt, Stonehenge und Gilgal
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Bronze 2 kg, 38 cm c.1600 v.Chr. Mitteldeutschland, Nebra
Auf der Scheibe wird ein Himmel mit
Sternen ,Sonne, Mond, Horizontsegment und Sonnenbarke (?)dargestellt. Unstrittig erscheint, dass die Goldbögen am Rande der Scheibe Horizontbögen darstellen. Sie markieren den Sonnenlauf zwischen Sommer -
und Wintersonnenwende.Am Fundort beträgt der Winkel zwischen den bei-
den Wendepunkten ~ 82 Grad . Diesen Winkel bilden auch die Goldbögen.Vergleichbarer Winkel in England / Irland. In Stonehenge ist die Achse der
Anlage auf die Sommersonnenwende ausgerichtet. Im benachbarten Irland
ist Newgrange auf die Wintersonnenwende ausgerichtet.
Beide Messlinien bilden einen Winkel entsprechend dem Winkel auf der
* Himmelscheibe* von Nebra. (Bedingt durch die vergleichbaren Breitengrade )
Gesamtbefund. Das Schwert besteht aus zwei Teilen; Griff und Schwertblatt.
Der Griff wird durch Nieten mit dem Schwertblatt verbunden. (1600 v.) Eine
ältere, relativ schlechte Verbindungsfestigkeit. Wohl primär ein Statussymbol.
Die Ringe könnten Armringe sein
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Die Himmelsscheibe wurde während ihrer vermutlich Jahrhunderte dauern-
den Nutzung mehrfach verändert. Ursprünglich waren auf der Scheibe Sonne,
Mond und 32 Sterne. Danach wurden die Horizonte hinzugefügt.
Dabei wurden zwei Sterne verdeckt und einer versetzt .Ob das Schiff noch
vor diesen Horizonten auf die Scheibe gesetzt wurde lässt sich nicht sicher
feststellen .(Meller).
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Vergrößerung des Sonnenbootes´ der Himmelsscheibe .Drei überlappende
Planken Es könnte in der Technik ein nordisches Klinkerboot gewesen sein -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der mythische Hintergrund der Himmelsscheibe lässt sich nicht in einem grösseren vorgeschichtlichen Zusammenhang einordnen.Der Versuch in der vorgelegten Arbeitshypothese stützt sich u.a. auf die ägyptischen Pyramiden-
texte (2500-2200 v.) und auf die Biologie.
Zugegeben vermutlich ´befremdlich´ , den mythischen Hintergrund der
nordischen ´Himmelsscheibe in den ägyptischen Pyramidentexten zu
suchen. Aber ein Mediziner , der sich mit der Rachitis beschäftigte , liest
rein zufällig, dass es im alten Ägypten um 3000 v. Menschen mit blonden
Haaren gegeben hat.
??
Problem: Blonde Haare entstehen als Erbanlage nach Darwin durch einen
Mangel an Vitamin D. Dieses Vitamin wird durch UV-Strahlung in der Haut
synthetisiert. Im Norden nimmt die UV-Strahlung stark ab. Dadurch kann im
relativ > dunklen< Norden eine typische Krankheit entstehen . Die Rachitis
Die Rentierjäger passen sich genetisch an.
Der benötigte Selektionsfaktor wäre nach Darwin eine Knochendeformation
Eine genetische Anpassung an den " dunkleren" Norden : Die dunkle afri-
kanische Haut wird heller, wird " entfärbt " und läßt deshalb das schwache
UV-Licht im Norden noch ausreichend in die Haut eindringen. Es wird fast ausreichend Vitamin D im Unterhautfettgewebe gebildet.
Problem: Im alten Ägypten wurden um 3000 v. blonde
´Tamahu nachweisbar.
Hetepheres II, war die Tochter des Pharao Cheops (Khufu)
Die Pyramiden Texte entstanden zur Zeit Cheops. (2500 v.)
Die Verbindung zu Nebra ?. Der Auftraggeber der Himmelsscheibe hatte
vielleicht auch eine Tochter. Sie könnte ebenfalls blond gewesen sein. ---------------------------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------------------Problem :
Die religiösen Vorstellungen im Alten Ägypten sind in den Pyramidentexten
erkennbar und sie ähneln den religiösen Vorstellungen der Himmelsscheibe
und Edda. (trotz ~3000 Jahre da zwischen)
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In Ägypten ist eine religiöse Verbindung von Boot und Horizont in den
Pyramiden-Texten.(2400 v.) erkennbar. Eine gedankliche Verbindung bedingt
durch die Annahme eines chaotischen Urmeeres. Im Zentrum des Urmeers
eine Insel in Form eines Urhügels (Als Symbol im Norden die Hügel, in Ägypten die Pyramiden )P.T. 1022 "I am the primeval hill of the land in the midst of the sea whose
hand no earthling have grapsed."
Das grundlegende religiöse Problem . Der Verstorbene hofft, dass er am
Horizont ins Boot der Sonne einsteigen kann, um dadurch die Unsterblichkeit
zu erlangen
Ein Boot wird benötigt.
in Nord und Süd![]()
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Cheops (2575-2465 b.) Oseberg, Norwegen 800 (Rekonstruktion)
Spirale Spirale ?
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Horizont -- Boot
Bemerkenswert
der religiöse Zusammenahng zwischen einem Boot und dem
Horizont
Für die ägyptischen Gründungsväter, als Urheber der Pyramidentexte, kann
der Horizont keine religiöse Nebensächlichkeit gewesen sein, denn am
Horizont jenseits des Ozeans wurden -zumindest ganz am Anfang noch -
sogar ägyptische Götter geboren
P.T.1705 The reed-floats of the sky are set down for Re, that he may cross
theron to the horizon, to the place where the gods where borne
P.T.2172 "The king shall go aboard the bark like Re on the banks of the
Winding Waterway".( Was glaubten Beowulf/Scyld?)
1126Folgerichtig behauptet Cheops ( c.2500 v .) - mit einer gewissen Logik -,
dass er als Sohn des Sonnengottes zum Horizont gehört. Seine Pyramide
hat den Namen
-Achti Chufu-
Cheops (Chufu) gehört zum Horizont (Goyon)Offenbar war es für den Pharao wichtig seinen Namen und damit sich selbst
mit dem Horizont zu verbinden..
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Auch im Norden sind Horizont und Schiff miteinander verbunden
Einen Bezug zum Horizont haben auch die zahlreichen schiffsförmigen Steinsetzungen in Skandinavien. Die Achse der grössten Schiff-Steinsetzung
ALES STENAR-http zeigt mit dem Bug auf die Sommersonnenwende und
mit dem Heck auf die Wende im Winter (Wiki)Die auf der Himmelsscheibe vermutete Sonnenbarke bekommt einen struk-
Erkennbar wird ein gemeinsames urreligiöses Transport-Problem in Europa, Ägypten und Sumer
turierten Kontext. Die Bootsgräber in Ägypten, bei den Angelsachsen und
Wikingern geben einen Sinn. Wenn gestorben, dann wollten Ägypter und die
´Nordischen´ übers Meer zum´ göttlichen´ Horizont (trotz 4000 Jahre dazwischen)
Wie komme ich übers *tödliche* Wasser zum Horizont ?
Fährmann
Die
Lösung ist in Ägypten der Fährmann in den Pyramidentexten, in Grie-
chenland der Fährmann Charon. In Sumer bringt der Fährmann Urschanabi
den Gilgamesch übers todliche Wasser. Auch im Norden ist der Fährmann
überliefert.
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Religiöser. Ursprung
Nord Süd ?
Problem
Wo entstand im Ursprung eine religiöse Verbindung
von
Sonne, Boot und Horizont ?
In Ägypten oder in Nordeuropa ?
Ägypten. Am Nil liegt der Horizont für den Betrachter weit hinten in einer
Wüste. Ein Horizont für einen Beduinen relativ leicht zu erreichen, denn
hinter dem Horizont wohnte sein Bruder Hinter dessen *Horizont* erscheint
der nächste Horizont, dort wohnte die Tante.usw. Ein allen vertrauter mytho-
logisch problemloser Horizont, kaum ein Ort wo in der religösen Fantasie
Götter leben könnten, kaum ein Ort, wo man vom Glauben getragen im
Gebet versunken die Unsterblichkeit ersehnen konnte.
Zudem die Pyramidentexte berichten, dass der Verstorbene mit einem Boot
ein Urmeer überwinden musste. Demnach mussten seetüchtige Boote in die
Mythologie eingefügt werden.
Problem: Seetüchtige Boote am Nil ? Welche Notwendigkeit bedingte in
einer von Wüsten umgebenen Flussoase im 4.Jts., seetüchtige Boote zu
entwickeln ? Eine Notwendigkeit im Rahmen einer ägyptischen Naturreligion !.
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NW-Europa Vorstellbar die Religion in einer Gemeinschaft,die zur See fährt
und täglich den unerreichbaren Strich des Horizontes jenseits
des Ozeans vor Augen hat. Hinter diesem Strich verschwindet
die Sonne.Der Sonnengott berührt ´offensichtlich´am Horizont
die *Erdscheibe*.Für jeden erkennbar, nur am Horizont könnte
man ins Boot der Sonne einsteigen.
Die Bootsgräber geben im Norden einen Sinn.
Zugegeben schriftlich begründet mit bedenklich weit entfernten Pyramidentexten.
Zudem ist in Ägypten die Fahrt durch die nächtliche Unterwelt gefährdet
durch, einer Riesenschlange Apophis, die im Weltmeer liegt. Sie gefährdet
die nächtliche Fahrt des Sonnenbootes. In der Edda liegt fast 4000 Jahre
später ihre Schwester als Midgardschlange im Weltmeer
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Nord-Süd Wanderung
Bleibt neben den bereits erwähnten biologischen Verbindungen, blond, Milch.
die Frage nach den verkehrstechnischen´ Möglichkeiten von Nord und Süd.
Problem: Im 4.ten Jahrtausend v. quer durch einen dünn besiedelten Ur-
wald in Europa ? Kaum.Die kulturelle Verbindung zum Mittelmeerraum könnte aber über die frühen
europäischen ´Fernstrassen´, über die Flüsse erfolgt sein.
Vorhandene indogermanische Hinweise stützen die Annahme, dass etwa ab
dem vierten Jahrtausend Post-Magdalénier mit Beginn der vernuteten Indo- germanischen Wanderungen über die europäischen Flüsse die Ägäis, das Mittelmeer und das Schwarze Meer erreichten. In der Folge entstanden etwas " rätselhafte" Megalithgäber in Palästina, Nordafrika und am Schwarzen Meer.
Der Zeitplan würde passen. Die Megalithgräber im Süden sind wenigstens
1000 Jahre jünger als entsprechende Gräber im küstennahen Nord - West
Europa
Die Symbole auf der Himmelsscheibe bekommen einen Sinn
Die Sonne ´berührt ´ den Horizont der Erdscheibe nur in dem gezeigten
Horizontabschnitt. Nur in diesem 82 Grad Bereich besteht für den Betrach-
ter technisch die Möglichkeit, in die Sonnenbarke einzusteigen. Demnach
folgerichtig, wenn dieser * göttliche* Bereich auf der Scheibe hervorgehoben
wird.
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Luna Solar Jahr
Facit: Naheliegend, dass Sonne - Boot - Horizont auf
der Scheibe mythologisch miteinander verbunden sind.
link.
Es fehlen der Mond und die Sterne
aber
Sonne und Mond erscheinen in NW-Europa religiös verbunden im Lunar-Solar-Jahr
(Mond-Sonnen Jahr)
Der Bericht des Diodor von Sizilien 1.Jhd.v." Gesagt wird auch, dass der Gott alle 19 Jahre auf die Insel herabkomme,
in welchem Zeitraum sich die Ausgangsstellungen der Sterne wieder herstellen
und deshalb werde der Zeitraumvon von 19 Jahren von den Hellenen Metons
(432 v.) Jahr genannt"
Für die spätere Verwendung der Anlage von Stonehenge gibt es möglicherweise einen "Zeitzeugen": Der griechische Geograph Diodorus Siculus schrieb etwa im Jahre 8 n.Chr., dass es auf der Insel der Hyperboräer, das sind die Bewohner der nördlichen Hemisphäre, einen "sphärischen Tempel des Sonnengottes Apollo"
gäbe. Des weiteren notiert er, dass man "den Mond von Hyperborea aus betrach-
tet nur knapp über der Erde stehen sieht", und weiter, dass "der Gott alle 19 Jahre
zu der Insel zurückkehrt, also der Periode, in der die Sterne ihren Zyklus vollenden
(Wiki)
Alle 18.61 Jahre haben Sonne und Mond ihren gemeinsamen Scheitelpunkt.
am Horizont . Der Mond und der Sonnengott treffen sich und die Priester
können diesen Zeitpunkt voraussagen. Der Kosmos und die Bewegungen
der Götter lassen sich in Zahlen fassen.
Die Natur erscheint naturwissenschaftlich in Zahlen fassbar.
(Pythagoras)--------------------------------------------------------------------------------------------
Wenn die Anahme stimmt, dass die Himmelsscheibe und Stonehenge von
´nordeuropäischen´ Megalithikern geschaffen wurden, dann kommt der Mond
viellecht über den
Aubrey Kreis in Stonehenge
ins megalithische Gedankenspiel
Dieser Kreis hat 56 Löcher entstanden um 3000 v.
(Die weissen Punkte am äusseren Kreisgraben)
Weisse Punkte die 56 ´Jahres-Markierungen im Aubrey Kreis.
Diese Punkte werden mit der Bewegungen des Mondes in Verbindung gebracht (s..Hawkins 3x18.61=55.83 )
Das Luna-Solarjahr entsteht technisch durch zwei Schwingungen überlagert mit einer Phasenver- schiebung.
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Problem P für den neolithischen Himmelsbetrachter :
Wann treffen sich Sonnengott und Mond ?
(s.Hawkins 3x18.61=55.83 )
L Pendelbewegung des Mondes 18.61 Jahre = 6630 Tage
Jahr Pendelbewegung der Sonne 356.256 Tage
um den jeweils nördlichsten Punkt am Horizont zu erreichen (Azimut)
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Jahre (Problem )
0 18 36 55 73
6413 -1L= - 217 12825 -2L = - 434 19594 -3L = - 296 26006 - 4L = -513 (356.256 x18) -6630
0 19 37 56 74
6768 -1L = + 138 13181 -2L = - 78 19950 - 3L = + 60 26363 - 4L = -157
0 20 38 57 75
7125 -1L = + 495 13 538 -2L = +277 20366 - 3L = + 412 26719 - 4L = 199
Nach 56 Jahren beträgt die Messabweichung nur noch 60 Tage. Die Götter
treffen sich im ´optimalen´ LUNA-SOLAR-JAHR.
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Den möglich ´ dorisch ´-philosophischen Hintergrund formuliert später
Pythagoras (500 v.) Alles ist über ´Zahlen´ miteinander verbunden.
>>Dinge sind Zahlen <<
>>Dinge existieren als Abbild von Zahlen<<
>>Die Elemente von Zahlen sind Elemente von Dingen<<
>>Der ganze Himmel ist eine Harmonie und eine Zahl<<
Metzler Philosophen Lexikon 1995
Platon meinte über die Anfänge des griechischen Denkens: „Es scheint mir,
dass die ältesten Bewohner von Hellas nur das für Götter gehalten haben,
was auch jetzt noch viele Barbaren dafür halten, nämlich Sonne, Mond und
Erde, die Gestirne und den Himmel;“ (Platon, Kratylos 397 d.)
Die bei den Pythagoreern vermutete mathematische Ordnung´ des Kosmos
liefert später den architektonischen Schlüssel zum dorisch / griechischen
Tempel Nicht nur die Dorischen Säulen sondern der ganze dorische Tempel
wurde in Verbindung mit untereinander verbundenen Zahlen konstruiert.
Der griechische Tempel als eine in Zahlen definierte Harmonie des Kosmos
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Problem:
Encyclopaedia. Britannica >>Stonehenge<<
"Gerald Hawkins, purported that Stonehenge was a complicated computer
for predicting lunar and solar eclipses. These peculations, however.have
been severely criticised by most Stonehenge archaeolists. "Most of what
has been written about Stonehenge is nonsense or speculation, ´ said
R.J.C. Atkinson, archaeolist from the University College, Cardiff.. "No one
will ever have a clue what its significance was." (may be, but ------ .-)
(s..Hawkins 3x18.61=55.83 . Eine Abweichung von 0.3% !)
Nach 300 Jahren müsste ein Stein versetzt werden
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Facit: Von den fünf Symbolen auf der Himmelsscheibe können im Rahmen
einer ´megalithischen´ Arbeitshypothese vier Symbole -
Sonne, Mond, Boot, Horizont -
in einem religiösen Kontext verbunden werden.
Schwieriger erscheint eine mythologische Begründung der Sterne
im Zusammenspiel mit den restlichen vier Symbolen.
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Himmelsscheibe und ´Doppelaxt´, Kreta
Himmelsscheibe
-----------------Kreta
Doppelaxt------------------
Die gängige Bezeichnung Doppelaxt oder gar Streitaxt könnte aus techni-
schen Gründen in die Irre führen. Eine Stein- Äxt ist zumindest zum Kampf
denkbar ungeeignet (,Im Nahkampf. bruchgefährdet !)
"the Hall of the Double Axes," from the frequent occurrence
of this symbol therein. Not only does the sacred axe occur as a
more or less crude engraving on the stone blocks composing
certain pillars in the palace, but little models of it were found associated with an altar, and, in the Dictaean cave, some miles
distant, several bronze specimens of the axe were discovered
in circumstances which show that they were votive offerings.
Sometimes the sacred symbol was set up on a socketed pedes-
tal (dreistufige Krepis ?)(Symbol des Urhügels ?primeval hill
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------Fig. 9. Double Axe and Stepped Steatite Socket from Dictaean Cave.
(From Archæolagia, by kind permission of the Society of Antiquaries, and Sir Arthur Evans)
Spiralen auf "Doppelaxt"
Vorratsgefaß (Pitois) 1.35 m- Knossos
Bemerkenswert die fortlaufenden Spiralen auf der Schneide der´ Doppelaxt´ .
Als Symbol der jährlichen Sonnenbahn sind sie auch Grundlage des
kretischen Labyrinths
Wenn Horizont und die Spiralen den jährlichen Lauf der Sonne symbolisieren,
dann wäre es folgerichtig, dass auf den Horizontsegmenten Doppelspiralen
erscheinen.
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Ägypten Mykene Schacht IV Zeichnung (1779 Broholm)) von Grevens Vaenge,
Dänemark. Nur eine Figur ist überliefert Zwillinge ?
Die Verbindung von Sonne und Horn in Ägypten Hathor, Nefertarie und die
Facit: Auf der Himmelsscheibe könnten
Verbindung von Doppelaxt und Horn in Mykene stützen die Arbeitshypothese
einer Naturreligion, in der Sonne und Kuh verehrt wurden.
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Boot, Sonne, Mond und Horizont
als Grundlage einer europäischen Naturreligion gedeutet werden. Eine
Religion, in der die Sonne und die Kuh verehrt wurden und der Verstorbene
mit einem Boot übers Meer zum Horizont gelangen möchte, um dort die
Götter zu treffen und dadurch Unsterblichkeit zu erlangen
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Soweit, so gut :-)
noch ein biblischer Hinweis
Zur religiösen Bedeutung des Wassers und des Bootes
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Allgemein
Das religiöse Problem mit dem > tödlichen< Wasser
Sargtext 62 I have cause you to cross the Waterway of the Sky-Windows, to
cross the lake and travers the sea (with) the sole of the foot as if you were
performe on the landMatthäus 14,25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging
auf dem See.26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und
riefen: Es ist ein Gespenst ! und schrien vor Furcht.
(Im HIntergund die Fährmann-Idee. Wie komme ich übers Wasser zum Horizont )
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Die religiösen Vorstellungen auf ein trennendes Wasserhindernis zwischen
Gott und Mensch erscheinen auch in der Beschreibung der
Israelische Landnahme
Ein mit der Himmelsscheibe vergleichbares Horizontsegment ist in
Palästina auf den Golanhöhen als Steinkreis mit einem Kreissegment von
etwa 80- 90 Grad nachweisbar. In der näheren Umgebung ca.800 rätselhafte
Dolmen.
Der Name des Kreises ist GILGAL. Er steht in Verbindung mit einem " töd-
lichen" Wasser, dass von den Israelis auf ihrer Wanderung überwunden
werden musss.Es ist der Jordan, der Hochwasser führt.
Es gelingt ihnen mit Gottes Hilfe das Wasserhindernis zu überwinden.
-----------------------------------------------------------------------------------------Der Jordan Fluss als Wasserhindernis
Die Darstellung der Landnahme im Buch Josua
Die Israeliten durchschreiten den Jordan nachdem ihr Gott den Hochwasser führenden Fluss kurzzeitig trocken gelegt hat Die Israeliten durchschreiten ein trockenes Flussbett.
Die Träger der Bundeslade stehen im Fluss auf 12 Steinen.
Jos. 4,20 -24
"Jene zwölf Steine, die man im Jordan aufgehoben hatte, stellte Josua in Gilgal
auf. Dann sprach er zu den Israeliten:"Wenn eure Kinder eines Tages ihre Väter fragen: 'Was bedeuten diese Steine?', dann sollt ihr euren Kindern diese Deu-
tung geben: 'Im Trockenen ist Israel durch den Jordan da gezogen, denn Jahwe
euer Gott, hat vor euch die Wasser des Jordan austrocknen lassen, bis ihr hin-
durchgezogen waret, so wie Jahwe, euer Gott, es mit dem Schilfmeer (Rotes
Meer) getan hatte, das er vor uns austrocknen ließ, bis wir hindurchgezogen
waren, damit alle Völker der Erde erkennen sollten, wie stark die Hand Jahwes
ist, damit ihr selbst allezeit fürchtet Jahwe euren Gott."5,9 Und der Herr sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande Ägyptens von
euch abgewälzt! Darum wird jener Ort Gilgal genannt bis zu diesem Tag.5,10 Während nun die Kinder Israels sich in Gilgal lagerten, hielten sie das
Passah am vierzehnten Tag des Monats
2.Mose 14 Und Mose streckte seine Hand aus über das Meer, und Jehova
trieb das Meer durch einen starken Ostwind hinweg, die ganze Nacht, und
machte das Meer trocken, und die Wasser wurden gespalten. 22 Und die
Kinder Israel gingen mitten in das Meer hinein auf dem Trockenen, und die
Wasser waren ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.
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Problem :Der Steinkreis auf den Golanhöhen könnte im dritten Jahrtausend entstanden sein. Ein fremdes Symbol, dessen Wirkung nicht verdrängt werden konnte. Die neue Religion musste Rücksicht nehmen und die
Bedeutung entsprechend angepasst " umfunktionieren".In der GotiK vergleichbar angepasst Apostel tragen zusammen mit den Säulen den
gestirnten Himmel)
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P.S. Brockhaus "Elysium, elysische Gefilde, griechischer Mythos: " Die
Inseln der Seligen am Westrand der Erde, wohin auserwählte Helden und
die Söhne der Götter versetzt werden, ohne den Tod zu erleiden. Im Gegen-
satz zu den Schattenfiguren im Hades behielten sie hier ihre menschliche
Natur und gingen ihren Interessen nach. Später entstand der Glaube, dass
die Frommen und Gerechten nach ihrem Tod in das Elysium versetzt werden
das nun als Teil des Totenreichs gedacht wurde.(Pindar)"
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GOSECK Interpretationsversuche der Anlage weisen auf eine kultisch- astronomische Funktion hin." .
Eine Nutzung innerhalb eines fremden Internet-Angebotes ist grundsätzlich nicht gestattet "
(uff )
http://www.lda-lsa.de/fileadmin/bilder/hvn/Goseck_pie_cr_web.jpg
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Broholm, C. Anthropomorphic Bronze Age Figures in Denmark.
Acta Archaeologica 18,1947
Goyon, G. Die Cheopsyramide 1987
Hawkins, G.S. Beyond Stonehenge 1973 http://en.wikipedia.org/wiki/Aubrey_holes
Meller, H. Der geschmiedete Himmel ( Begleitband zur Sonderaustellung Landesmuseum fuer Vorgeschichte Halle. 2004
12.02, 08.06 update
Stonehenge 04.09
next: Das Seelenloch oder ´Porthole´ in Schweden und Ägypten
etr