Ringe, Cheops und die keltische Blattkrone
vom Glauberg
Ringe um Stirn, Hals, Arm und Fuss sind seit vorgeschichtlicher Zeit
in Europa und im Vorderen Orient verbreitet. In Ägypten ist die Ring-Kombination das zahlenmäßig vorherrschende Staussymbol
der Götter und Oberklasse.
Problem : Weder in Ägypten noch am Glauberg kann man symbo-
lisch mit den Ringen etwas anfangen.
Gestandene Kelten mögen Nachsicht watten lassen. Ich habe einen Besuch am Glauberg zum
Geburtstag gechenkt bekommen. und bin dabei über die Pyramidentexte in Äg<pten gestoloert
Nur mal so :-)
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klick Ägypten Hessen Hessen Georgien Hethither
Für den vermutlich mythologischen Ursprung des Ring- Symbols gibt
es - weder in Ägypten noch in Europa - einen archäologisch gegrün-
deten Kontext Demnach darf mit der Blattkrone am Glauberg in
einem "quasi freiem Raum" spekuliert werden.Problem: Die Glaubergspekulation beginnt im dritten Jahrtausend
im Alten Ägypten.
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Problem: In den äygytischen Pyramidentexten gibt es verwunderliche
Hinweise auf den europäischen Norden. Blattkronen i n Ägypten als
auch am Glauberg könnten einen Denkanstoss.geben
Ein Versuch.
Hypothese:
Die religiöse Grundlage wär für Nord und
Sud ein Urhügel in Mitten eines Urozeans.
Auf dem Urhügel wohnen die Menschen,
umgeben von Wasser. Zumindest für Küstenbewohner ist jenseits des Wassers
der Horizont als " Strich" erkennbar.
Es ist ein " heiliger" Horizont, denn dort werden - zumindest aus "ägyptischer Sicht" - Götter geboren. (s.u.)
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Folglich die religiöse ´ Logik´: Wer den Horizont erreicht, begegnet
den Göttern .Der Vertorbene versucht deshalb mit einem Boot das
tödliche Meer zu überqueren, um am Horizont ins Boot der Sonne
einzusteigen und dadurch die Unsterblichkeit zu erringen
In Ägypten gut belegbar. Im Norden nur durch Bootsgräber ange-
deutet ( SuttonHoo, Oseberg)
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Ägypten ~1350 v.. Zeus, Athen ~500 v. Glauberg Fürst ~500 v.
mit "Blattkrone"
Demnach könnten Ringe auf dem Kopf als Symbol des Horizonts ge-
deutet werden. Mit dem Horizont kommt eine Blattkrone ins Gedanken-
spiel
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Es gibt zwei ägyptische Hinweise auf einen weiterführenden Kontex zur mythologischen Deutung des Ringes auf dem Kopf.
1.) Im Pyramidentext 1705
The reed-floats of the sky are set down for Re, that he may cross there-
on to the horizon, to the place where the gods were born.
Der Horizont wird damit indirekt näher beschrieben.:
Was "sieht" ein neolithischer Gottsucher, wenn in seinem Glauben am
Horizont jenseits des Urozeans Götter geboren werden ?Vermutlich keine ärmlich, öde Landschaft, eher etwas paradiesisches.
Vielleicht einen Göttergarten, fruchtbar, naturgrün wie später das Ely-
sium der Griechen oder das Paradies mit Adam und der neugierigen
etwas leichtsinnigen Eva.Wenn aber der Horizont jenseits des Meeres Sinnbild eines Paradieses
war, dann gibt der Name der Cheopspyramide einen Sinn
2 .) Der Name der Cheopspyramide ist "Achet-Khufu","
Cheops (Khufu) ist der, der dem Horizont zugehörtD
Die ägyptische Pyramide ist Symbol des Urhügels in Mitten eines Meeres
Der König hat ein Totenboot mit dem er übers Urmeer zum Horizont fahren will
Wenn der Horizont ein Symbol des Paradieses war, dann erscheint es sinnvoll den einfachen Ring mit Blättern zu schmücken
Ägyp. Diadem Eichenkranz. Philipp II.
336 v. Glauberg Olympia Athen 2400
.uni-leipzig. Vater von
Alexander
in dem Götter` wohnen und Götter geboren werden ?
Facit: Der Kranz ein Symbol des Paradieses
in Ägypten und am Glauberg
Die ursprüngliche Bedeutung der Kränze ist bislang unklar. Wir kennen nicht den
Ursprung , warum z.B. ein Blütenkranz aufs Grab gelegt wird.
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dieser Hypothese passen äg
Neu ins Gedankenspiel kommt die Blattkrone eines Fürsten
um 500 v. am hessischen Glauberg
http://www.denkmalpflege-hessen.de/Keltenfurst/body_keltenfurst.html
Die Umrahmung gibt die innere Begrenzung der Grabkammer unter einem
Hügel wieder. Die Knochen des Skelettes sind punktiert dargestellt.
1 Bronzene Schnabelkanne,2 Goldener Halsring, 3-4 Goldene Ohrringe,
5 Goldener Armring, 6 Goldener Fingerring-- (Herrmann)
Zusätzlich zum Ring die Spirale. Die Verbindung von Ring und Spirale
im keltischen´ Fingerring stützt die Vermutung , dass Sonne nd Hori-
zont die Basis einer frühen europäischen´ Naturreligion gewesen sein
könnte, denn "Doppelspiralen " sind im Norden der Älteren Bronze zeit
(~1400 v.) in grosser Zahl nachweisbarFast alle 350 Vollgriffschwerter im Megalithgebiet der westlichen Ost-
see sind im Griff mit Sonnensymbolen *verziert* .![]()
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(Spiralen)
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Arbeitsmodel der Blattkrone zur Veranschaulichung des Aufbaues (Entwurf und Ausführung R.Frölich / J.Warnke)Der Eisendraht einer vermuteten Blattkrone lag neben dem Schwer-
griff ( - rot 36 - in der Grabungsübersicht) Umzeichnung der Eisendraht-
fragmente mit anhaftenden Leder- und Stoffresten. Es wird vermutet,
dass in den Leder -"Blättern" pflanzliches Material gelagert war .
Mistelblätter ?
--------------------------------------------------------------------------------------------------"Eine direkte Paralelle bildet nur das Fragment eines Kopfes aus
Heidelberg. Von ihm ist lediglich die obere Gesichtshälfte mit den
lebendigeren Augen erhalten. Die Stirn zieren wiederum spitze Blätter,
die zu einer Kappe gehören, die gleichfalls den ganzen Hinterkopf um-
schließt. Hier wird besonders deutlich, dass die Blätter aus Kreis
schlägen ent- standen sind, wie man sie mit einem Zirkel oder mit Hilfe
einer Schnur macht Das Ganze umfängt abermals eine große" Blatt-
krone", die in diesem Fall detailierter ausgearbeitet ist" (Frey)
Facit: Ein Ring, ein Kranz oder eine Krone in Verbindung mit Blättern
würde ins ägyptisch -griechisch- germanisch-kelltische Gedankenspiel
passen.Zumindest für Ägypten erscheint ein hypothetischer Kontext möglich.
Denkbar, dass dieser ägyptische Kontext auch offene Fragen am
Glauberg beantworten k önnte. Der Schlüssel wäre eine Verbindung
von "keltischer" Blattkrone mit alt ägyptischem Diadem und Usech /
Halskragen. (zugegeben wohl etwas " befremdlich")http://www.keltenmuseum.de/dt/funde/halsring.html
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P.S. kleine Sammlung von Symbolen
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Schwert Galuberg Fingerring Halsringfragment Gold Glauberg, Bogen ,Meander
Nord ~1400 v. 500 v. Dornburg- Wilsenroth ~500 Rekonstruktion
Glauberg Schwertscheide (Meander)
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Armband des Priamos Georgien Sonnenscheibe
Griechenland
Schliemann, Troja
klick mit
Meandern
Georgien Sonnenscheibe. 2. Hälfte15. Jh. v. Spiralen in rechteckiger
Ausbildung als Meander. Entsprechende Doppelspiralen am Rande
der Scheibe sind deutlich zu erkennen Eine direkte Verbindung von
Meander und Doppelspiralen.
"Diese Sonnenscheiben finden sich nur in Frauengräbern .Priester-
innen ? Naheliegend , dass den vorgschichtlichen Menschen eine
strahlende Sonne als Vorbild für diese Schmuckscheiben gedient hat."
Griechenland. Geometrisch - dorische Zeit .( 900 - 700 v. ) Oben fort-
laufende Meander.
In der Mitte getreppte Dreiecke. Ägypt Hieroglyphe für Urhügel /Pyra-
mide.(Djoser, Stufen-Pyramide
)
Unten konzentrische Kreise mit Punkt. Symbol für Sonne..
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In eigener Sache:Es erscheint vermutlich bedenklich wenn mit altägyptischen Texten
der mythologische Hintergrund der Blattkrone vom Glauberg erklärt
werden soll. Der gedankliche Auslöser war ein Zufall.Es gab vor Jahren eine " medizinische" Fragestellung im Zusammen-
hang mit Rachitis, Vitamin D Mangel, heller Haut und ´blonden´ Haaren.
Eine naturwissenschaftliche Fragestellung, die anfänglich keine Verbin-
dung zur Archäologie hatte." Probleme" gab es im Kontext mit der Haarfarbe, denn es sind im Alten
Ägypten im 3.ten Jahrtausend blonde -tamahu- nachweisbar,Problem I : Die entsprechende Erbanlage der -tamahu - kann nach
Darwin nicht am sonnenreichen Nil entstanden sein( Cheops Enkelin )
Bei der Suche nach dem Ursprung der verwunderlichen - tamahu-
kamen automatisch die Pyramiden- und Sargtexte ins Spiel. Mit einer Überraschung:.Problem II. Es gibt in den alten Texten Hinweise auf den europäischen
Norden . Hinweise, die in einem alt- ägyptischen Kontext kaum zu defi-
nieren sind. Zum Beispiel dasSonnenvolk
ein ägyptologisch " rätselhafter".Fremdkörper
Sie stellen u.a.die Rurdermanschaft für die Sonnenbarke
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Sarg.T.1126 The sun folk.The crew of Re, whose number is unknown
Pyramiden Text § 1168
Sethe: "Mein Vater steigt auf zum Himmel unter die Götter, die am
Himmel sind und steht da an dem grossen (Pol.)- Viertel damit er die
Worte der -hnmmt- Menschen hört." (1908-1910)
(Sethe hat die Deutung des Wortes -hnmmt- offengelassen)Faulkner: 1168 "My father ascends the sky amongst the gods who
are in the sky, he stands at the Great Polar Region and learns the
speech of the sun folk"(1969)Hanning: -hnmmt- bedeutet: Sonnenvolk, Gläubige oder Anhänger des Sonnenglaubens.(1995)
" Sonnenvolk" wird in den Texten 24 mal genannt.
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Problem: Warum will ein Pharao um 2400 v. am Nil die Sprache eines
Sonnenvolkes hoch im Norden hören / lernen ?
Hypothese: Diese Frage läßt sich - um viele Ecken herum - u.a. mit der
Blattkrone vom Glauberg verbinden , dennPharao und Glauberg -Fürst tragen Ringe am Kopf, Hals, Arm ,
( Bein) und verwenden Spiralen als ein Symbol (s.o.)
Symbolbedeutung in Ägyten wie am Glauberg bislang unbekannt. (d.h. es darf
spekuliert werden. Ramses und der Glauberg-Fürst könnten eine blonde
Tochter gehabt haben :-)
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Krone mit einer
Spirale.
Die älteste Krone ~3000 v.
Bedeutung der Spirale " unbekannt"
Der Pharao Narmer mit Spirale als Sohn des Sonnengottes.
Die Spirale als Symbol der järlichen Sonnenlaufes
Vielleicht alles ein Zufall, aber was wenn nicht ?
Glauberg
08.07
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Frey O.H. Rätsel der Kelten vom Glauberg 2002, Theiss
Frolich, R. und Warnke J.
Denkmalpflege und Kulturgeschichte, Hessen 3-2006
Herrmann F.R Der Glauberg. Fürstensitz, Fürstengräber und Heiligtum
Das Rätsel der Kelten vom Glauberg 2002, Theiss
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