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Georgien und Nordeuropa.
(Katalog Deutsches Bergbau-Museum, Bochum 2001
Schätze aus dem Land des Goldenen Vlies
("--" Originaltext Katalog )
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Ringe
a) Mittlere Bronzezeit, Mitteldeutschland, Hals- Arm- und Fussringe http:
b) " Frauenstatuette , 3.Jhd.v.Chr Georgien 17.1 cm . Plastisch darge-
stellte Frauenstatuette aus Bronze trägt goldene Armreifen, Ohrring und
Halsring. Der Goldschmuck wurde in allen Fällen aus duennem Draht
hergestellt".
c) Statuette 25 cm, 3.Jhd.v.Chr. Georgien. Eisen, Gold. Sie trägt Arm-
reifen und Ohrringe aus dünnen Golddraht und einen tordierten Halsring.
Auf dem Kopf sind vier ´Dutts´ zu erkennen, auf denen runde Scheiben
aus Goldblech (Haarschmuck oder Spange) aufgesetzt wurden, die rings
um einen zentralen Buckel mit einer Art Tannenzweigmuster verziert sind
d) Eine Holzstatue mit rekonstruiertem Goldtorques. (Schweiz, Genf )
(Das keltsiche Jahrtausend, H.Dannheimer, R.Gebhard 1993)
a.) Fussringe, Bronze gegossen. Dm 13.8 x 12.1 cm, Gew. 1800 gr.
(Hauptbestandteil Cu; Sn; 9,45 ) Frauengrab ." Die Verzierungen beste-
hen aus zwei bis drei Bändern, die durch Streifen mit Tannenzweigmus-
tern und Kreuzschraffur begrenzt werden und zwei mit Dreiecken ver-
sehene Felder einrahmen. Derartige Fussringe waren seit dem Ende des
2. Jts v.Chr . überall in Kaukasien verbreitet."
(Diese ´Tannenzweigmuster´ finden sich auch auf griechischen Vasen
der geometrischen Zeit. *Dreieck*. Urhügel?
b.) Ring, Kupfer. 2. Hälfte 3.Jt. Dm. 1.4 cm,D. 03 cm, Gew. 3g
c.) Doppelspiralen, IIlmenaukreis. Mittlere Bronze Zeit, Mitteldeutschland.
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Spiralen (14.-15. Jh. v..)
Auffallend die Verbreitung der Doppel-Spiralen in Europa
a.) Georgien. " Brillenspiralen, Bronze gegossen, anschliessend ge-
schmiedet (Spirale 4.0 cm) Prototypen dieser ´Brillenspiralen´ kommen
in der Kura-Araxes-Kultur vor (Ende 4.Jt.). Ihre Form findet sich in der
Koban Kultur wieder und ist in Georgien und im Nordkaukasus verbreitet
Sie kommen in der frühen Phase der Spätbronzezeit ( 4.Jhd. v.) vor und
datieren bis in das 6.-5. Jh. v.Chr"
b.) Mittel-Deutschland, Hessen , Doppelspirale, Hügelgrab, Bronzezeit.
.Georgien,Viervolutenanhänger, Bronze. L:6.5 cm,Gw.44.9 gr, Streufund.
Keine Datumsangabe.
Kreta "The finds from tombs of the period include not only weapons and
bronze tools but a large number and variety of brooches which were used
to secure and adorn the heavy woolen Dorian peplos. Most are simple
bow shapes, but one is decorated with four spirals . " (Herakleion Museum)
Naxos Kykladenpfanne
Schweden Bildstein
Nordische Vollgriffschwerter (n=552) der aelteren ~1500 v. und Mittleren
Bronzezeit im Megalithgebiet der westlichen Ostssee.. Die Griffe sind
dekoriert mit Sonnensymbolen, konzentrische Kreisen und Spiralen.
(Ottenjann)
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Gorgien Dolch aus Eisen mit Bronzegriff. 8.-7. Jhd.v. Trinkgefäß Gold 17.Jhd.v,
Der Griff ist dekoriert mit fortlaufenden Spiralen. Trialeti Kurgan (Südost Georgien)---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
a, b ,c Sonnenscheibe. 2. Hälfte 15.Jh. v.Chr . Spiralen in rechteckiger
Ausbildung als Meander Die Doppelspiralen am Rande von > b< sind
deutlich zu erkennen >c<
"Diese Sonnenscheiben finden sich nur in Frauengräbern..Priesterinnen? Naheliegend, dass den vorgschichtlichen Menschen eine strahlende
Sonne als Vorbild für diese Schmuckscheiben gedient hat."
d Sonnenscheibe, Gotland Bronzezeit ---------------------------------------------------------------------------------------------------
a.b) Griechenland. Geometrische Zei t (900-700 v.r.) ´Fortlaufende
Spiralen dargestellt in Rechteck-Konstruktion. Die umlaufenden ´Winkel´
werden als Meander bezeichnet Ein´ Dreieck´ mit Stufenentspricht
der ägyptischen Hieroglyphe URHÜGEL
c.) - Ausschnitt einer Schale .Die Orakel-Priesterin von Delphi sitzt auf
einem Dreifuss umgeben von einem Ring mit Meandern. Der Ring wird
durch eine Säule gestützt. Bislang sind Meander und ´fortlaufende Hunde´ vorherrschend kunsthistorisch bearbeitet.
Problem: Obwohl * weltweit verbreitet* symbolisch bislang nichtssagend.
"The meander, swastika, and crenellation (battlement) patterns
were prominent and, together with the older concentric circles, were
used by the painters to push back the large areas of solid black
characteristic of Protogeometric vases and to create a pleasing half-
tone decorative effect" .(Encylopedia Brittannica)
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Historisches -" -" Original Text.Katalog)
Hinweise auf eine mögliche kulturelle Nord-Sued Verbindung"Über den Beginn der Mittelbronzezeit Georgiens gibt es unterschied-
liche Auffassungen. Sie wird in die zweite Haelfte des 3.J t.gelegt und in
die Kultur der frühen Kurgane und in die Trialeti-Kultur eingeteilt. Erstere
umfasst die gesamte zweite Hälfte des 3.Jt. v.Chr.und ist durch eine auf-
fallende Änderung der Lebensweise gekennzeichnet. Die Menschen ver-
liessen damals aus bisher unbekannten Gründen die bewohntenTäler
und Niederrungen."
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Dolmen im Kaukasus.(klick) Auffallend häufig das `Seelenloch`
Rechts. Züschen, Mitteldeutschland. Steinkammergrab. 2000 v.
."Aus dieser Epoche sind keine Siedlungen bekannt geworden, sie ist
nur durch Grabfunde nachweisbar. Die Bestattungssitten veräendern
sich und es entstehen bis dahin unübliche Hügelgäber ("Kurgane"). Die
Kurgane waren indessen die typischen Graeber der nördlich des Kauka-
sus wandernden Nomaden. Mit ihrer Einwanderung veränderte sich die
Kultur und Lebensform im Gebiet des heutigen Georgiens" (Katalog)
Boote, Kaspischer Meer, GOBUSTAN.1800-1400 v..Auf einen möglichen
nordischen Ursprung wird hingewiesen. Als ´ Wanderweg bietet sich die
Wolga. Heyerdahl verweist auf vergleichbare Felsbilder in Skandinavien.
(Google: Gobustan, Bilder) Viehzüchter, Nomaden, Dolmen, Hügelgräber
/Kurgane.
Hypothese: Auswanderung der Post-Magdalénischen - Proto-Germanen
im dritten Jahrtausend in Richtung Sued-Ost. Notgedrungen (Phaeton ) um
1000 v.Chr. In der Urnenfelderzeit in Mitteleuropa,´ Germanien` und
Georgien mythologisch verbunden (?) durchRinge, Spiralen und Hügelgaeber.
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Problem:: Woher kamen die *wandernden Nomaden* ?
Die Frage ist zwar bislang nicht eindeutig zu beantworten, doch verbin--
det man sie im Allgemeinen mit den Indoeuropäern, und entsprechende
Elemente in den kartwelischen Sprachen werden als Hinterlassenschaft
dieser noerdlichen Einwanderer gedeutet.xt Katalog)
Im zweiten Jahrtausend v.. entstand in der Nachbarschaft der `Georgier´
das Grossreich der Hethiter. Sie gaben den Anstoss zur indogerma-
nischen Sprachforschung.
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pepi
Hügelgrab Deng Hoog auf Sylt,
Nordfriesland. 2600-2200 v. Urhügel ?
Zeitgleich mit Mastaba und Pyramiden in Ägypten.
(Megalithische Oberschichten verfügt über unterschieliche ´Mengen´von Arbeitskraften )
Pepi: Steinplatte aus dem Grab Pepi II (c 2300 v.) Bedeutung ? Könnte
im ´Grundriss´ mit der Hügelgrab-Mythologie von Deng Hoog verwandt
sein http://www.marsearthconnection.com/madler.html
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Wie weit passt der Deng Hoog (Thing Hügel ) zur Annahme, dass der
mythologische Ursprung der europäischen Hügelgräber in der Kurgan-
kultur zu suchen ist ?
Encyclopedia. Britannica: Kurgan Culture: Seminomadic pastoralist
culture that spread from the Russian STEPPES TO DANUBIAN
EUROPE ABOUT 3500 BC . By about 2300 BC the Kurgans arrived
in the Aegean and Adriatic regions. The Kurgans buried their dead
in deep shafts within artificial burial mounds, or barrows. The word
kurgan means "barrow," or "artificial mound," inTurkic and Russian
Georgien 02.02.05. 10.10.06 update
NEXT Kessel, Edda, Olympia, Lex Salica
Der Kessel wird bei Griechen und Germanen den Göttern zum Gelage angeboten